23.09. 1770 – Airlie Beach (der 1. stressige Tag)
Da die Mädels auch nach Airlie wollte und deren Bus schon um 7Uhr fuhr stand ich auch rechtzeitig auf. Während des Frühstücks bereitete ich noch meinen Blog vor und machte mich um 8:30Uhr auf nach Airlie Beach.
Ich war zwar fitter als den Tag zuvor, dafür zog sich die Fahrt ins unendliche. Ich dachte eigentlich gegen 16Uhr anzukommen, plante noch eine größere Pause ein und verabredete mich mit Steffi zu um 17Uhr. Ich telefonierte immer wieder mit Steffi und gab meinen aktuellen Standpunkt durch. Musste ihr aber dann letztendlich sagen, dass ich es auf keinen Fall schaffen würde. Ich hatte nämlich ein Benzinproblem gehabt. (wie den Vortag leider auch schon)
Da man mit einer Tankfüllung leider immer nur ca 300km weit kommt und ich ca 800km abzureißen hatte musste ich dementsprechend oft tanken. Doch ich machte den Fehler und fuhr, als mein Kilometerstand schon 250 anzeigte an einer Tankstelle vorbei. Ich hatte ja noch gute 50km Zeit um zu tanken, dachte ich. Blöd nur, dass keine Tanke mehr kam. Der Tank neigte sich dem Ende und ich fuhr durchs Nirgendwo. So ein Mist. Ich nahm die nächste Abzweigung zu einem angekündigtem Ort, in der Hoffnung, dass dort eine kleine Zapfsäule zu finden ist. Oft haben Campingplätze eine eigene Zapfsäule und die wollte ich finden. Doch einen Campingplatz gab es hier weit und breit nicht. Anstatt dessen fuhr ich durch offene Weiden und musste die Kühe von der Straße hupen. Der Staub machte sich in meinem Auto breit und die Tanknadel hing am Boden. Als endlich einige Häuser kamen entdeckte ich jemanden im Garten und hielt sofort an. Ich erklärte meine Lage und fragte nach etwas Benzin. Da ich ja schon vom Vortag wusste, dass die Australier immer etwas in ihrer Garage lagerten, war ich zuversichtlich. Der nette Mann gab mir etwas Benzin und rief noch einen Freund an um nach der nächsten Tankstelle auf dem Weg nach Norden zu fragen. Diesmal nahm mein Retter in der Not auch mein Geld an und ich machte mich wieder auf den Weg durch die Kühe, zurück zum Highway.
Früher als ich gedacht hätte kam ich dann zum Glück an einer Tanke vorbei und konnte von da an mit ruhigem Gewissen weiter fahren.
Durch die Aktion hatte ich natürlich wertvolle Zeit verloren weswegen ich meine Geschwindigkeit deutlich erhöhen musste. Das Schiff wartete nicht und wir mussten noch unsere Tickets holen.
Um 18Uhr hatte die Horrorfahrt dann endlich ein Ende und ich kam völlig zittrig in Airlie Beach an. Ich freute mich riesig Steffi in den Arm zu nehmen.
Nachdem wir endlich die Tickets hatten besorgte ich mir noch Tabletten gegen meine Seekrankheit und dann ging es im Galopp zum Hafen. Meine Klamotten stopfte ich nur schnell in eine Tüte, Parkticket ziehen und los ging es.
Nach dem Begrüßungssekt gab es eine kleine Ansprache und los ging die Fahrt zu den White Sunday Islands.
Donnerstag, 29. September 2011
22. Rainbow Beach – 1770
22. Rainbow Beach – 1770
Um 9:30Uhr sollte an einem Hostel in Rainbow Beach der Walewatch starten für den ich mich den Tag zuvor eingebucht hatte. Als ich dort ankam erfuhr ich das wir nicht mit dem Boot raus fahren würden sondern nur zu Fuß, mit Fernglas bewaffnet einen Spaziergang an der Küste machen würden. Vom Festland aus hatte ich auf Fraser genug Wale gesehen. Ich cancellte das und machte mich lieber auf den Weg in Richtung Airlie Beach. Morgen Abend um 19Uhr fuhr ja das Boot zu den White Sunday Islands auf das Steffi und ich eingecheckt hatten und der Weg bis Airlie war weit.
Da ich kaum Schlaf bekommen hatte war die Autofahrt eine ziemliche Qual.
Ich entschied mich in 1770 einen Stopp einzulegen und hier die Nacht zu verbringen. 5,5 Std. Autofahrt war dann auch genug.
Es war so gegen 16Uhr als ich ankam und die Sonne gab noch ihr bestes. Da ich gelesen hatte, dass man hier sehr gut kiten konnte und der Wind wehte suchte ich nach dem Strand. Keine Kiter in Sicht. Ich fragte den Lifeguard wo hier normalerweise die Kiter unterwegs waren. Tja, ich hatte sie wieder verpasst. Heute Morgen waren einige hier am Strand unterwegs. Ich ließ mir trotzdem noch den Weg zum Inlet beschreiben und fuhr dort hin. Es lohnte sich. Man hatte eine unglaublich tolle Sicht auf die nahe gelegenen Inseln und auf die vorgelagerte Sandbank. Ein Windsurfer versuchte sich hier, aber der Wind kam hier nicht stark genug an und so hatte das für mich keinen Sinn. Ich genoss lieber die letzte Sonne und las mein Buch. Als die Sonne fast untergegangen war und es frisch wurde machte ich mich auf den Weg zum Backpacker. Vorher hielt ich noch kurz beim Supermarkt. Ich war nämlich fast am verhungern.
Der Backpacker war super schön angelegt. Leider gab es für meine Pizza keinen Ofen und so musste ich mit knurrendem Magen noch mal zurück zum Supermarkt und mir etwas anderes besorgen. Meine Laune wurde immer mieser. Ich wollte nur noch ins Bett. Aber das sollte noch nicht der Tiefpunkt des Tages sein. Als ich zurück kam war keine Herdplatte mehr frei. Ich musste also erst mal warten bis jemand anderes fertig gekocht hatte. Beim Essen hatte ich dann aber wenigstens nette Gesellschaft und eine tolle Unterhaltung mit einer Engländerin.
Ich machte mich dadurch, später als ich eigentlich wollte, auf ins Bett.
Blöd nur das an Schlaf in meinem Zimmer nicht zu denken war, denn es hatte sich eine Clique versammelt die am Trinken war. Ahhhhh….ich will schlafen!
Ich zog kurzerhand zu drei deutschen Mädels ins Zimmer um und kam so zu meinem dringend notwendigen Schlaf.
21.09. Fraser Island – Rainbow Beach
21.09. Fraser Island – Rainbow Beach
Um 6:30Uhr hieß es Aufstehen und Frühstücken. 7:45Uhr Abfahrt zum Indian Head, im Norden der 230km langen Sandinsel. Wir fuhren an vielen wild, campenden Urlaubern vorbei bis hin zu einem Schiffswrack. Es wurde hier 1935 an Land gespült und wir bestaunten die Reste. Bis hin zum Indian Head sahen wir immer wieder Wale und Delphine im Wasser. Auch ein Dingo lief am Strand entlang und wir machten kurz Halt. Er war wohl auf der Suche nach Überresten von den vielen Fischern, die hier ihr Abendessen angelten.
Vom Indian Head hatte man eine sagenhafte Aussicht auf die Küste. Außerdem konnten wir einige Hai nahe der Felsen entdecken. Angeblich sollten dies gefährliche Tiegerhaie sein.
Wir genossen die Aussicht für einige Zeit und machten uns dann wieder bergab zum „morning Tea“ mit Muffins, Tee und Kaffee auf. Vom Strand aus sahen wir nahe der Küste wieder zwei Wale.
Die riesigen und gemächlichen Tiere ließen einem zum Glück Zeit zum fotografieren. Kurz darauf gesellte sich eine Schlange zu uns. Sie kroch zwischen den Felsen, auf denen wir picknickten, zum Strand hindurch. Sarah saß direkt daneben, entdeckte die Gefahr und flüsterte nur: be quite, there is a snake. Alle sprangen auf, holten ihre Fotokameras raus und hielten den unglaublichen Anblick fest. Sie war ca 1,5m lang und fünf cm dick. Es kamen noch andere Leute von der gegenüberliegenden Seite auf die Schlange zu und sie fühlte sich leicht bedrängt. Blitzartig machte sie kehrt und versuchte wieder umzukehren. Wir machten alle schnell Platz und ließen sie weichen. Der Guide erzählte uns dann, dass diese zu den sechs giftigsten Schlangen der Welt gehörte. Heftig. Zum Glück ist nichts passiert.

Auf dem Rückweg hielten wir noch an Sandsteinfelsen mit tollen Farbmustern und hatten Zeit zum fotografieren. Doch etwas anderes hatte schnell unsere Aufmerksamkeit erregt. HAIE, direkt in Ufernähe. Ein Fischer mit seinen Kids kam zu uns und zeigte uns die riesigen Killer.
Er warf seine Angel nach einem Hai aus. Er kam ganz nah heran, der Hai merkte den Einschlag und flitzte davon. Nur so konnten wir ausmachen wie schnell diese Tiere sein können. Außerdem lieferte dies den Beweis warum man nahe Fraser Island nicht im Meer schwimmen sollte. (und ich schwärmte kurz zuvor noch davon in diesem türkis farbenen Wasser zu kiten – jetzt nicht mehr)
Unser Stopp über Mittag war der Eli´s Creek. Ein kleiner Bach der mit 6000L pro Stunde ins Meer fliest. In dem Strom ließen Kinder sich in ihren Booten oder auf ihren Bodyboards Richtung Strand treiben. Auch wir gingen den Steg bis zum Einstieg entlang und ließen uns treiben.
Durch Sandwiches gestärkt ging es nach ca 2,5 Stunden zurück ins Resort.
Wir warteten auf unseren Bus, der Sarah und mich zurück nach Rainbow Beach bringen sollte. Wir verabschiedeten uns von der wirklich tollen Gruppe, die zu dem anderen Zugangspunkt im Nordwesten zurück fuhren.
In Rainbow Beach mussten auch Sarah und ich uns verabschieden. Leider. Es waren wirklich zwei tolle Tage mit ihr. Aber vllt. besuch ich sie mal zum Snowboarden oder Kiten am Bodensee.
PS: ich schaffte es am Abend endlich meinen Rückflug von Cairns nach Sydney zu buchen und hatte noch einigermaßen Glück mit dem Preis. Denn durch die Ferienzeit verdoppelten sich gerade alle Flüge und ich bekam schon Angst um mein schönes Geld. (aber das war die Strafe für meine Verplantheit, hätte ich nämlich gleich zu Beginn der Reise gebucht wäre es bestimmt 100€ billiger gewesen)
Um 6:30Uhr hieß es Aufstehen und Frühstücken. 7:45Uhr Abfahrt zum Indian Head, im Norden der 230km langen Sandinsel. Wir fuhren an vielen wild, campenden Urlaubern vorbei bis hin zu einem Schiffswrack. Es wurde hier 1935 an Land gespült und wir bestaunten die Reste. Bis hin zum Indian Head sahen wir immer wieder Wale und Delphine im Wasser. Auch ein Dingo lief am Strand entlang und wir machten kurz Halt. Er war wohl auf der Suche nach Überresten von den vielen Fischern, die hier ihr Abendessen angelten.
Wir genossen die Aussicht für einige Zeit und machten uns dann wieder bergab zum „morning Tea“ mit Muffins, Tee und Kaffee auf. Vom Strand aus sahen wir nahe der Küste wieder zwei Wale.
Die riesigen und gemächlichen Tiere ließen einem zum Glück Zeit zum fotografieren. Kurz darauf gesellte sich eine Schlange zu uns. Sie kroch zwischen den Felsen, auf denen wir picknickten, zum Strand hindurch. Sarah saß direkt daneben, entdeckte die Gefahr und flüsterte nur: be quite, there is a snake. Alle sprangen auf, holten ihre Fotokameras raus und hielten den unglaublichen Anblick fest. Sie war ca 1,5m lang und fünf cm dick. Es kamen noch andere Leute von der gegenüberliegenden Seite auf die Schlange zu und sie fühlte sich leicht bedrängt. Blitzartig machte sie kehrt und versuchte wieder umzukehren. Wir machten alle schnell Platz und ließen sie weichen. Der Guide erzählte uns dann, dass diese zu den sechs giftigsten Schlangen der Welt gehörte. Heftig. Zum Glück ist nichts passiert.
Er warf seine Angel nach einem Hai aus. Er kam ganz nah heran, der Hai merkte den Einschlag und flitzte davon. Nur so konnten wir ausmachen wie schnell diese Tiere sein können. Außerdem lieferte dies den Beweis warum man nahe Fraser Island nicht im Meer schwimmen sollte. (und ich schwärmte kurz zuvor noch davon in diesem türkis farbenen Wasser zu kiten – jetzt nicht mehr)
Unser Stopp über Mittag war der Eli´s Creek. Ein kleiner Bach der mit 6000L pro Stunde ins Meer fliest. In dem Strom ließen Kinder sich in ihren Booten oder auf ihren Bodyboards Richtung Strand treiben. Auch wir gingen den Steg bis zum Einstieg entlang und ließen uns treiben.
Durch Sandwiches gestärkt ging es nach ca 2,5 Stunden zurück ins Resort.
Wir warteten auf unseren Bus, der Sarah und mich zurück nach Rainbow Beach bringen sollte. Wir verabschiedeten uns von der wirklich tollen Gruppe, die zu dem anderen Zugangspunkt im Nordwesten zurück fuhren.
In Rainbow Beach mussten auch Sarah und ich uns verabschieden. Leider. Es waren wirklich zwei tolle Tage mit ihr. Aber vllt. besuch ich sie mal zum Snowboarden oder Kiten am Bodensee.
PS: ich schaffte es am Abend endlich meinen Rückflug von Cairns nach Sydney zu buchen und hatte noch einigermaßen Glück mit dem Preis. Denn durch die Ferienzeit verdoppelten sich gerade alle Flüge und ich bekam schon Angst um mein schönes Geld. (aber das war die Strafe für meine Verplantheit, hätte ich nämlich gleich zu Beginn der Reise gebucht wäre es bestimmt 100€ billiger gewesen)
20.09. Rainbow Beach – Fraser Island
20.09. Rainbow Beach – Fraser Island
Um 6Uhr wachte ich schon auf. Ich hatte eine unruhige Nacht hinter mir. Zwei Nächte Hostel hatten mich verwöhnt und ich fühlte mich nicht so ganz wohl alleine im Van.
Um 6:30Uhr musste ich eh aufstehen um mit einer gebuchten Tour nach Fraser Island zu fahren. Ich wurde gleich einem deutschen Mädel vorgestellt (Sarah), die auch eine Tour für zwei Tage machte. Wir verstanden uns auf anhieb und quatschten die Fahrt über. (allerdings auf Englisch da sie u.a. auf Sprachreise hier war um ihr Englisch aufzubessern.)
Doch unsere Aufmerksamkeit wurde zwischenzeitlich von einem Dingo, mit frischem Fisch im Maul, eingenommen. Das war doch eine tolle Begrüßung auf Fraser Isalnd.
Am Resort, in dem wir übernachteten, wurden Busse getauscht und wir gesellten uns zu unserer richtigen Gruppe.
Der erste Stopp war am Lake Wobby. Ein 45min. Fußmarsch brachte uns zu einem kleinen See zwischen riesigen Sanddünen. Wir hatten hier eine Stunde Zeit zum verweilen und trauten uns ins eisig kalte Wasser.
Danach ging es fürs Mittagessen zurück ins nahe gelegene Resort. Das Essen war super und wir hauten ordentlich rein
Auf dem Rückweg zum Resort machten wir noch einen Abstecher durch den Regenwald. Der Weg führte uns an einem kleinen, mit kristall-klarem Wasser versehenen Fluss entlang durch vorbei an Palmen und uralten Bäumen. Einer stand hier sogar schon mehr als 600 Jahre..
Wir waren alle sehr geschafft vom Tag und mussten am nächsten Morgen schon wieder früh hoch.
Mittwoch, 28. September 2011
19.09. Noosa – Rainbow Beach
19.09. Noosa – Rainbow Beach
Den Vormittag nutzte ich noch mal fürs Internet. Ich musste u.a. meine Voucher für Fraser Island und die White Sundays ausdrucken. Als ich diese hatte buchte ich mich für die Tour zu Fraser Island ein.
Beim Frühstück hatte ich den Mädels vom Billard spielen geschrieben und gefragt ob sie an den Strand gehen. Ich sollte anrufen wenn ich fertig bin um dann zu gucken wo die beiden gerade sind. Sie erklärten mir wo sie am Strand lagen und ich marschierte los.
Wir unterhielten uns richtig gut und genossen die Sonne.
Gegen 15.30Uhr machten wir uns auf den Weg zum Supermarkt. Da ich auch was brauchte bot ich den beiden an sie mit dem Auto mit zu nehmen. Vorher konnte ich die beiden aber noch von dem tollen Eisladen begeistern und wir schleckten bis zum Hostel unser teures (4,40€ für zwei große Kugeln), aber sehr leckeres Eis.
Im Supermarkt verabschiedete ich die beiden. Ich musste mich beeilen wenn ich noch den Costal Track im National Park laufen wollte. Um 18Uhr ist es ja dunkel. Da dieser unglaublich schön sein sollte, wollte ich ihn auf keinen Fall aus fallen lassen.
Vorher musste ich aber noch kurz Fotos von den tollen Häusern an den vielen Nebenarmen des Flusses machen. Auch hier sah es wieder nach Miami aus. Leider hatte ich die beiden Tage zuvor nie eine Kamera im Auto, weil ich sie im Hostel liegen lassen hatte. Dadurch hatte ich mir selber nun etwas Stress eingebrockt. Aber wenn man nicht rechtzeitig ausm Knick kommt ist man halt selber Schuld.
Beim Track bin ich auch nur die kleine Runde gelaufen, aber die hatte sich gelohnt. Da ich langsam unter Bewegungsdrang leidete, joggte ich 20min. von dem Weg. Der Rest wurde im zügigen Walkingtempo gegangen. Zwischendurch musste ich natürlich für tolle Sonnenuntergangsfotos halt machen. Nichts desto trotz kam ich nach einer Stunde nass geschwitzt wieder beim Auto an.
Ich hatte mir schon auf dem Weg überlegt, dass es voll schön wäre im Meer zur Abkühlung noch baden zu gehen. Ich wollte aber auch noch Postkarten besorgen, denn auch dazu war ich noch nicht gekommen. (immer alles auf den letzten Drücker, dumm wenn es einen selber schon nervt)
Die Läden hatten noch offen und ich wurde sofort fündig. Dies ermöglichte mir doch noch im Meer baden zu gehen. Es war herrlich im roten Abendhimmel, nach etwas Sport im Meer zu schwimmen. Ich freute mich, dass doch noch alles geklappt hatte. Auch wenn ich mich etwas hetzten musste.
Zurück im Hostel ging es schnell unter die Dusche. Mein Magen knurrte nämlich schon. Es gab, wie gestern schon, Rumsteak. Geil sag ich nur. Heute hatte ich es auf den Punkt gebraten bekommen. Dazu Zwiebeln und Champions sowie Maiskolben und Salat. Ach, die Avocadocreme wollen wir mal nicht außen vor lassen. Ich aß zwar für zwei aber es schmeckte einfach unglaublich. Das beste Essen seit langem. (das große Stück Rindfleisch hatte genauso viel gekostet wie das Eis zuvor, dafür gerne wieder)
Da ich beim Kochen wieder nette Gesellschaft hatte wollte ich am liebsten gar nicht fahren. Ich musste ja aber morgen früh um 7:45Uhr schon am Treffpunkt in Rainbow Beach sein.
Also hieß es um 20:30Uhr Abfahrt.
Montag, 19. September 2011
18.09. Noosa
18.09. Noosa
Total fertig stand ich gegen 10Uhr auf. Leider war es auf der Veranda neben unserem Zimmer viel zu laut, als das ich weiter schlafen konnte. Bis ich es in die Küche geschafft hatte um etwas zu essen verging eine Stunde. Ich wurde im Schnack aufgehalten.
Aber auch das Müsli machte die Verfassung nicht besser. Ich versuchte so viel Wasser wie möglich zu trinken da es sehr heiß werden würde und mein Körper eh schon auf Wasserentzug war.
Gegen 12Uhr machte ich mich auf zu einem Markt in Noosa Ville. Aber leider war es nur kleiner Markt und es gab nicht viel zu sehen. Das einzige was mir sofort ins Auge viel war eine weiß, geblümte Pumphose. Ich hab so eine schon in schwarz und wollte gerne noch eine. Also stand der kauf schnell fest.
Zurück beim Hostel machte ich mir die restlichen Nudeln von gestern warm.
Danach war es Zeit für den Strand. Die Hitze hatte schon etwas nach gelassen und die Mittagssonne war vorüber. Ich lieh mir ein Bodyboard vom Hostel, die waren kostenlos und fuhr wieder zum Sunshine Beach in der Hoffnung das dort wieder eine gute Welle war. Am Main Beach in Noosa war das nämlich nicht der Fall. Welle war vorhanden, aber ich war so müde das ich erst mal schlafen musste. Danach war es mir zu kalt. Außerdem erblickte ich Kiter die grade ihre Kite´s starteten. Ich lief dort hin um mal zu erfragen ob die mir vllt. helfen würden. Aber ich lief und lief doch die Kite´s entfernten sich immer mehr. Sah so aus als fuhren sie down wind. Dann halt nicht.
Danach wurde mir der Wind langsam zu kalt und ich brach auf.
Nach der Dusche setze ich mich an den PC und lud weiter für den Blog hoch.
Gegen 19:30 machte ich mich mit knurrendem Magen auf in die Küche um mein Steak zu braten. Dazu gab es gekockten Mais sowie Avocadocreme.
Ein nerviger Journalist und Dauer Traveller gesellte sich zu mir. Man er nervte schon den Vorabend mit seinen ausschweifenden Erzählungen. Leider merkte er es auch nicht wenn man nicht sonderlich interessiert war. Ich machte mich schnell wieder aus dem Staub und ging früh zu Bett. Zwei andere Mädels aus meinem Zimmer gingen auch früh schlafen und so passte das super.
Total fertig stand ich gegen 10Uhr auf. Leider war es auf der Veranda neben unserem Zimmer viel zu laut, als das ich weiter schlafen konnte. Bis ich es in die Küche geschafft hatte um etwas zu essen verging eine Stunde. Ich wurde im Schnack aufgehalten.
Aber auch das Müsli machte die Verfassung nicht besser. Ich versuchte so viel Wasser wie möglich zu trinken da es sehr heiß werden würde und mein Körper eh schon auf Wasserentzug war.
Gegen 12Uhr machte ich mich auf zu einem Markt in Noosa Ville. Aber leider war es nur kleiner Markt und es gab nicht viel zu sehen. Das einzige was mir sofort ins Auge viel war eine weiß, geblümte Pumphose. Ich hab so eine schon in schwarz und wollte gerne noch eine. Also stand der kauf schnell fest.
Zurück beim Hostel machte ich mir die restlichen Nudeln von gestern warm.
Danach war es Zeit für den Strand. Die Hitze hatte schon etwas nach gelassen und die Mittagssonne war vorüber. Ich lieh mir ein Bodyboard vom Hostel, die waren kostenlos und fuhr wieder zum Sunshine Beach in der Hoffnung das dort wieder eine gute Welle war. Am Main Beach in Noosa war das nämlich nicht der Fall. Welle war vorhanden, aber ich war so müde das ich erst mal schlafen musste. Danach war es mir zu kalt. Außerdem erblickte ich Kiter die grade ihre Kite´s starteten. Ich lief dort hin um mal zu erfragen ob die mir vllt. helfen würden. Aber ich lief und lief doch die Kite´s entfernten sich immer mehr. Sah so aus als fuhren sie down wind. Dann halt nicht.
Danach wurde mir der Wind langsam zu kalt und ich brach auf.
Nach der Dusche setze ich mich an den PC und lud weiter für den Blog hoch.
Gegen 19:30 machte ich mich mit knurrendem Magen auf in die Küche um mein Steak zu braten. Dazu gab es gekockten Mais sowie Avocadocreme.
Ein nerviger Journalist und Dauer Traveller gesellte sich zu mir. Man er nervte schon den Vorabend mit seinen ausschweifenden Erzählungen. Leider merkte er es auch nicht wenn man nicht sonderlich interessiert war. Ich machte mich schnell wieder aus dem Staub und ging früh zu Bett. Zwei andere Mädels aus meinem Zimmer gingen auch früh schlafen und so passte das super.
17. 09. Noosa
17. 09. Noosa
Die Nacht war die Hölle. Wegen den vielen Stichen konnte ich überhaupt nicht schlafen und war mich nur am jucken. Außerdem hatte ich schnupfen bekommen und meine Nase lief ständig.
Gleich nachdem ich aufgestanden war und gefrühstückt hatte ging ich am Sunshine Beach im Meer baden. (das erste Mal) Das Wasser kühlte schön und ich wurde richtig wach. Ich ließ mich von der Sonne trocknen und genoss es so früh am Strand zu sein.
Gegen 11Uhr fuhr ich dann nach Noosa und guckte mir zwei Hostels an. Ich entschied mich fürs YHA, da es dichter am Strand lag und ich so nicht mit dem Auto fahren musste. Außerdem waren die kleinsten Räume 4er Zimmer und nicht wie im anderen 8er mit eigenem Bad. Ein Bad im Zimmer ist immer scheiße, viel zu laut.
Ich versuchte mich noch mal hinzulegen, ich fühlte mich müde und so als wenn ich krank werden würde. Leider konnte ich nicht einschlafen.
Nachdem ich mich dann eingerichtet hatte ging ich an den Strand. Allerdings wurde es gegen 16Uhr schon richtig kalt und ich machte mich auf zu einem Spaziergang durch den Ort. Ich hatte nämlich Kites am Himmel gesehen und wollte unbedingt wissen wo die waren. Ich fand heraus, dass der Kitebereich nur per Boot oder 4WD zu erreichen war. Es lag nämlich eine Flussmündung dazwischen. Dumm gelaufen. Man durfte allerdings auch von dieser Seite kiten, musste aber auf den Bootsverkehr aufpassen und auf die Strömung. Alles nicht so optimal. Verdammt warum waren hier nicht so viele Kiter unterwegs wie auf Kathrins Foto?! Ich hatte mir so viel von diesem Spot erhofft. Aber es soll wohl einfach nicht sein, dass ich hier aufs Brett komme.
Zurück im Hostel holte ich mein Auto und fuhr zum Supermarkt. Ich kaufte ein leckeres Stück Rindfleisch und wollte Salat dazu machen. Dumm nur das der Supermarkt genau vor meiner Nase die Türen schloss. Verdammt. Nun hatte ich mein Stück Fleisch aber kein Salat.
Ich griff also auf die Notlösung zurück. Spaghetti mit Tomatensoße, allerdings mit meinen restlichen Oliven und getrockneten Tomaten. Das war dann sogar richtig gut.
Eine Flasche Wein hatte ich noch im Liquidshop bekommen, die ich dazu aufmachte. (hier kann man Alkohol ja nur in bestimmte Läden kaufen. Noch nicht mal Bier und Wein gibt es im Supermarkt)
Ich lernte zwei deutsche Mädels und einen Berliner beim kochen kennen mit denen ich für eine Weile zusammen saß. Lustigerweise stellte sich heraus, dass wir Mädels in einem Zimmer waren. Die eine ging allerdings schon früh zu Bett mit den anderen beiden trank ich den Wein aus. Da Samstag war und ich gerne weg gehen wollte fragte ich nach Begleitung. Das Mädel war auch kaputt, aber Nils, der Berliner kam mit. Wir gingen erst in einen Irish Pub, wo live Musik sein sollte. Leider Fehlanzeige für heute und so tranken wir nur ein Bier und lernten beim Billiard noch zwei andere deutsche Mädels kennen sowie ein paar Australier. Danach ging es weiter in einen Club nahe unserem Hostel. Hier waren fast nur Australier unterwegs, kaum Backpacker. Das war selten. Der DJ war zwar besser als in Byron Bay, aber im Gegensatz zu dem was ich gewohnt war, war es grausam. Zum Feiern war es hier bis jetzt echt noch nicht so überzeugend.
Die Nacht war die Hölle. Wegen den vielen Stichen konnte ich überhaupt nicht schlafen und war mich nur am jucken. Außerdem hatte ich schnupfen bekommen und meine Nase lief ständig.
Gleich nachdem ich aufgestanden war und gefrühstückt hatte ging ich am Sunshine Beach im Meer baden. (das erste Mal) Das Wasser kühlte schön und ich wurde richtig wach. Ich ließ mich von der Sonne trocknen und genoss es so früh am Strand zu sein.
Gegen 11Uhr fuhr ich dann nach Noosa und guckte mir zwei Hostels an. Ich entschied mich fürs YHA, da es dichter am Strand lag und ich so nicht mit dem Auto fahren musste. Außerdem waren die kleinsten Räume 4er Zimmer und nicht wie im anderen 8er mit eigenem Bad. Ein Bad im Zimmer ist immer scheiße, viel zu laut.
Ich versuchte mich noch mal hinzulegen, ich fühlte mich müde und so als wenn ich krank werden würde. Leider konnte ich nicht einschlafen.
Nachdem ich mich dann eingerichtet hatte ging ich an den Strand. Allerdings wurde es gegen 16Uhr schon richtig kalt und ich machte mich auf zu einem Spaziergang durch den Ort. Ich hatte nämlich Kites am Himmel gesehen und wollte unbedingt wissen wo die waren. Ich fand heraus, dass der Kitebereich nur per Boot oder 4WD zu erreichen war. Es lag nämlich eine Flussmündung dazwischen. Dumm gelaufen. Man durfte allerdings auch von dieser Seite kiten, musste aber auf den Bootsverkehr aufpassen und auf die Strömung. Alles nicht so optimal. Verdammt warum waren hier nicht so viele Kiter unterwegs wie auf Kathrins Foto?! Ich hatte mir so viel von diesem Spot erhofft. Aber es soll wohl einfach nicht sein, dass ich hier aufs Brett komme.
Zurück im Hostel holte ich mein Auto und fuhr zum Supermarkt. Ich kaufte ein leckeres Stück Rindfleisch und wollte Salat dazu machen. Dumm nur das der Supermarkt genau vor meiner Nase die Türen schloss. Verdammt. Nun hatte ich mein Stück Fleisch aber kein Salat.
Ich griff also auf die Notlösung zurück. Spaghetti mit Tomatensoße, allerdings mit meinen restlichen Oliven und getrockneten Tomaten. Das war dann sogar richtig gut.
Eine Flasche Wein hatte ich noch im Liquidshop bekommen, die ich dazu aufmachte. (hier kann man Alkohol ja nur in bestimmte Läden kaufen. Noch nicht mal Bier und Wein gibt es im Supermarkt)
Ich lernte zwei deutsche Mädels und einen Berliner beim kochen kennen mit denen ich für eine Weile zusammen saß. Lustigerweise stellte sich heraus, dass wir Mädels in einem Zimmer waren. Die eine ging allerdings schon früh zu Bett mit den anderen beiden trank ich den Wein aus. Da Samstag war und ich gerne weg gehen wollte fragte ich nach Begleitung. Das Mädel war auch kaputt, aber Nils, der Berliner kam mit. Wir gingen erst in einen Irish Pub, wo live Musik sein sollte. Leider Fehlanzeige für heute und so tranken wir nur ein Bier und lernten beim Billiard noch zwei andere deutsche Mädels kennen sowie ein paar Australier. Danach ging es weiter in einen Club nahe unserem Hostel. Hier waren fast nur Australier unterwegs, kaum Backpacker. Das war selten. Der DJ war zwar besser als in Byron Bay, aber im Gegensatz zu dem was ich gewohnt war, war es grausam. Zum Feiern war es hier bis jetzt echt noch nicht so überzeugend.
16.09. Surfers Paradise – Noosa
16.09. Surfers Paradise – Noosa
Gefrühstückt wurde in der Grünanlage neben dem Strand mit Blick auf Surfers, wie den Vorabend schon. Ich nutzte den herrlichen Ausblick um weitere Postkarten zu schreiben. Dabei kam ich mit einem Herrn ins Gespräch, er war eine Art Lebenskünstler und lebte schon an vielen Orten in Australien. Im Moment in Surfers. Ich fragte ihn ob es etwas gibt was man sich unbedingt angucken sollte, aber ihm viel spontan nichts ein. Dafür erzählte er mir, dass im nahe gelegenen Park ein netter Spazierweg sein soll. Er fragte ob ich sonst Lust hätte mit zu gehen. Warum nicht. Ich hatte eh Bewegungsdrang. Der halbstündige Spaziergang war nett und es gab tolle Aussichtspunkte.

Danach fuhr ich direkt in die Stadt. Ich war beeindruckt von den riesigen Hochhäusern und den vielen Kanälen mit den angrenzenden Villen. Ein bisschen wirkte es wie in Miami. (den Fotos meiner Cousine nach zu urteilen jedenfalls. Ich war ja selbst noch nicht da) Ich suchte mir einen Parkplatz wo ich ohne Parkticket stehen durfte und ging in die Innenstadt. Beim Infocenter erkündigte ich mich nach einer Bootstour durch die Kanäle. Aber 45 Dollar waren mir dann doch zu viel. Am Strand erkannte man dann sofort das Schulferien sind und das dies eine Stadt mit guten Partys ist. Es wimmelte nur so von jungen Leuten.


Beim Infocenter erkundigte ich mich auch noch nach dem Billabong Outletstore. Zum Glück hatte ich hier gefragt und nicht in der nächsten Stadt, denn der Outletstore befand sich nur 15min. von Surfers entfernt. Geil. Das passte doch. Hier gabs eh nichts was ich weiter machen wollte außer vllt. schwimmen gehen. (ich wurde in der Nacht nämlich mal wieder Opfer der Sandflies, die scheinbar sehr hungrig waren. Auf jeden Fall war mein ganzer Körper voller Stiche, die höllisch juckten und das Wasser hätte das etwas gekühlt. Aber shoppen lenkt auch ab ;-) )
Beim Outletcenter befand sich auch noch ein Quicksilver und Roxystore. Perfekt.
Von Roxy war ich super enttäuscht, wo es doch sonst meine Lieblingsmarke ist, aber bei Billabong wurde ich mehr wie fündig. Havaianas, die Flipflop-Marke hier in Australien und ein „must have“ für jeden Backpacker gab es auch zu kaufen. Es landete natürlich auch ein Paar in meinem Korb.
Um einiges ärmer verließ ich die Läden und machte mich auf nach Noosa.
Die Fahrt würde lang dauern und so lies ich es heute mit dem Kochen, Mc Donalds musste ausnahmsweise mal ausreichen. Ich telefonierte zwischenzeitlich noch mit Steffi und besprach unsere White Sunday Island Tour.
Gegen 21Uhr kam ich dann endlich an. Ich suchte mir jedoch in einem Nachbarort einen Schlafplatz, da ich gehört hatte, dass die Polizei in Noosa sehr streng gegen Camper vorgeht
Gefrühstückt wurde in der Grünanlage neben dem Strand mit Blick auf Surfers, wie den Vorabend schon. Ich nutzte den herrlichen Ausblick um weitere Postkarten zu schreiben. Dabei kam ich mit einem Herrn ins Gespräch, er war eine Art Lebenskünstler und lebte schon an vielen Orten in Australien. Im Moment in Surfers. Ich fragte ihn ob es etwas gibt was man sich unbedingt angucken sollte, aber ihm viel spontan nichts ein. Dafür erzählte er mir, dass im nahe gelegenen Park ein netter Spazierweg sein soll. Er fragte ob ich sonst Lust hätte mit zu gehen. Warum nicht. Ich hatte eh Bewegungsdrang. Der halbstündige Spaziergang war nett und es gab tolle Aussichtspunkte.
Danach fuhr ich direkt in die Stadt. Ich war beeindruckt von den riesigen Hochhäusern und den vielen Kanälen mit den angrenzenden Villen. Ein bisschen wirkte es wie in Miami. (den Fotos meiner Cousine nach zu urteilen jedenfalls. Ich war ja selbst noch nicht da) Ich suchte mir einen Parkplatz wo ich ohne Parkticket stehen durfte und ging in die Innenstadt. Beim Infocenter erkündigte ich mich nach einer Bootstour durch die Kanäle. Aber 45 Dollar waren mir dann doch zu viel. Am Strand erkannte man dann sofort das Schulferien sind und das dies eine Stadt mit guten Partys ist. Es wimmelte nur so von jungen Leuten.
Beim Infocenter erkundigte ich mich auch noch nach dem Billabong Outletstore. Zum Glück hatte ich hier gefragt und nicht in der nächsten Stadt, denn der Outletstore befand sich nur 15min. von Surfers entfernt. Geil. Das passte doch. Hier gabs eh nichts was ich weiter machen wollte außer vllt. schwimmen gehen. (ich wurde in der Nacht nämlich mal wieder Opfer der Sandflies, die scheinbar sehr hungrig waren. Auf jeden Fall war mein ganzer Körper voller Stiche, die höllisch juckten und das Wasser hätte das etwas gekühlt. Aber shoppen lenkt auch ab ;-) )
Beim Outletcenter befand sich auch noch ein Quicksilver und Roxystore. Perfekt.
Von Roxy war ich super enttäuscht, wo es doch sonst meine Lieblingsmarke ist, aber bei Billabong wurde ich mehr wie fündig. Havaianas, die Flipflop-Marke hier in Australien und ein „must have“ für jeden Backpacker gab es auch zu kaufen. Es landete natürlich auch ein Paar in meinem Korb.
Um einiges ärmer verließ ich die Läden und machte mich auf nach Noosa.
Die Fahrt würde lang dauern und so lies ich es heute mit dem Kochen, Mc Donalds musste ausnahmsweise mal ausreichen. Ich telefonierte zwischenzeitlich noch mit Steffi und besprach unsere White Sunday Island Tour.
Gegen 21Uhr kam ich dann endlich an. Ich suchte mir jedoch in einem Nachbarort einen Schlafplatz, da ich gehört hatte, dass die Polizei in Noosa sehr streng gegen Camper vorgeht
Sonntag, 18. September 2011
15.09. Byron Bay – Nimbin – Surfers Paradise
15.09. Byron Bay – Nimbin – Surfers Paradise
Ausgeschlafen gönnte ich mir vom Hauseigenen Cafe Frühstück. Es gab Spielgeleier, türkisches Toast und einen Joghurt/ Beerendrink und Gesellschaft von meiner neuen Zimmergenossin.
Danach musste ich leider Goodbye sagen und machte noch die letzten Fotos vom tollsten Backpacker ever.
Da ich bis dahin noch gar nicht durch die City geschlendert war suchte ich mir einen Schattenplatz für den Van und ging shoppen. Es mussten Andenken an diesen wunderbaren Ort her. Und zum Abschluss gab es dann spontan noch mal Sushi. Soooo gut.
Gegen 14Uhr machte ich mich dann endlich auf den Weg nach Nimbin, DER Hippiestadt in Australien.


Leider waren die anderen aus dem Backpacker, die mit Bussen dorthin fuhren, schon wieder weg als ich ankam. Ich schlenderte durch den sehr beschaulichen Ort und machte mir ein Bild von deren Lebensstil. Seit dem ….. Festival 1973 kämpften die Bewohner dort für die Legalisierung von Canabis. Die Polizei macht zwar immer wieder Razien und auf die Hauptstraße ist mit Kameras versehen, aber so wirklich können sie sich gegen das eigenwillige Volk nicht durch setzen. Man sagt es ist eine Stadt die im offenen Gefängnis lebt. Da ich ja noch Autofahren musste konnte ich zwar keine Cookies testen, aber ich bekam bei der Abreise von Emilia&Kati deren zwei. Sie konnte die nicht mit ins Flugzeug nehmen.
Die werde ich mir dann aufsparen bis ich Steffi treffe und hole das Cookies Essen nach.
(vllt. werden wir dann auch so lustig wie Kathrin damals ;-) )
Von dort ging es dann weiter an die Küste zurück.
Eigentlich wollte ich bis Noosa durch fahren, das 2. Byron Bay. Aber als ich den Weg im Infocenter erfragte viel mir plötzlich auf das ich ja dann die komplette Gold Coast auslassen würde. Und in Surfers Paradise sollte man doch wenigstens mal für einige Stunden gewesen sein. (denke nicht, dass ich es da länger aushalten werde, mit Natur ist da nämlich gar nichts. Es ähnelt eher einem kleinen Las Vegas)
Während ich zu Abend aß, bestaunte ich, von einem Park aus, die tolle Skyline von Surfers Paradise. Wie ich mir leider schon gedacht hatte war es mit einem Schlafplatz schwierig. Die komplette Küste war mit Hotels etc. zugepflastert. Aber ich bin dann in einer ruhigen Seitenstraße nahe eines Parks noch fündig geworden. Nicht schön, aber besser als gar nichts.
Ausgeschlafen gönnte ich mir vom Hauseigenen Cafe Frühstück. Es gab Spielgeleier, türkisches Toast und einen Joghurt/ Beerendrink und Gesellschaft von meiner neuen Zimmergenossin.
Danach musste ich leider Goodbye sagen und machte noch die letzten Fotos vom tollsten Backpacker ever.
Da ich bis dahin noch gar nicht durch die City geschlendert war suchte ich mir einen Schattenplatz für den Van und ging shoppen. Es mussten Andenken an diesen wunderbaren Ort her. Und zum Abschluss gab es dann spontan noch mal Sushi. Soooo gut.
Gegen 14Uhr machte ich mich dann endlich auf den Weg nach Nimbin, DER Hippiestadt in Australien.
Leider waren die anderen aus dem Backpacker, die mit Bussen dorthin fuhren, schon wieder weg als ich ankam. Ich schlenderte durch den sehr beschaulichen Ort und machte mir ein Bild von deren Lebensstil. Seit dem ….. Festival 1973 kämpften die Bewohner dort für die Legalisierung von Canabis. Die Polizei macht zwar immer wieder Razien und auf die Hauptstraße ist mit Kameras versehen, aber so wirklich können sie sich gegen das eigenwillige Volk nicht durch setzen. Man sagt es ist eine Stadt die im offenen Gefängnis lebt. Da ich ja noch Autofahren musste konnte ich zwar keine Cookies testen, aber ich bekam bei der Abreise von Emilia&Kati deren zwei. Sie konnte die nicht mit ins Flugzeug nehmen.
Die werde ich mir dann aufsparen bis ich Steffi treffe und hole das Cookies Essen nach.
(vllt. werden wir dann auch so lustig wie Kathrin damals ;-) )
Von dort ging es dann weiter an die Küste zurück.
Eigentlich wollte ich bis Noosa durch fahren, das 2. Byron Bay. Aber als ich den Weg im Infocenter erfragte viel mir plötzlich auf das ich ja dann die komplette Gold Coast auslassen würde. Und in Surfers Paradise sollte man doch wenigstens mal für einige Stunden gewesen sein. (denke nicht, dass ich es da länger aushalten werde, mit Natur ist da nämlich gar nichts. Es ähnelt eher einem kleinen Las Vegas)
Während ich zu Abend aß, bestaunte ich, von einem Park aus, die tolle Skyline von Surfers Paradise. Wie ich mir leider schon gedacht hatte war es mit einem Schlafplatz schwierig. Die komplette Küste war mit Hotels etc. zugepflastert. Aber ich bin dann in einer ruhigen Seitenstraße nahe eines Parks noch fündig geworden. Nicht schön, aber besser als gar nichts.
14.09. Byron Bay
14.09. Byron Bay
Nach einer guten Stunde Schlaf ging es unter eine lange warme Dusche. Um 5Uhr fuhr dann der Bus mit uns zum östlichsten Punkt Australiens um den Sonnenaufgang zu bestaunen.
Eingehüllt in Decken warteten wir gespannt bis zu dem Moment wo die Nacht in den Tag übergeht. Zu unserem Glück konnten wir auch noch in der Ferne Wale ausmachen. Grandios.
Zurück im Backpacker nahm ich meine Decke und fuhr mit dem Van an den Strand um dort weiter zu schlafen. Die Mädels mussten nämlich gegen 9Uhr wieder aufstehen und arbeiten.
Leider bekam ich auch nicht grade viel mehr Schlaf, da es auf dem abgelegenen Parkplatz doch besuchter war als ich dachte. Ständig klappten Türen und wachte immer wieder auf. Um 10.30Uhr war es mir dann zu blöd und ich legte mich an den Strand.
Um 12Uhr trafen wir uns bei Woolworth um eigentlich für das abendlich geplante Barbeque ein zu kaufen. Aber Julien war surfen und Liticia noch im Hostel. Wir machten uns dann auf den Weg zu ihr um Surfen zu gehen. Auf dem Weg dort hin machten wir noch kurz Halt beim Sushiladen und mir wurde das köstlichste Sushi aller Zeiten gezeigt. Yummy.
Als wir bei Liticia eintrafen war Julien grade wieder zurück und machten uns dann alle fünf auf den Weg zum Surfverleih und weiter zum Stand. Blöd ist, wenn man sich ein Surfboard ausleiht, ganz cool damit zum Strand spaziert und am Strand dann feststellt: verdammt wo sind die Wellen?!
Anstatt zu surfen legten wir uns in die Sonne. Nur Kati & Emilia hatten es richtig gemacht und sich ein Bodyboard geliehen womit sie sogar in den kleinen Miniwellen Spaß hatten. Chip kam dann auch noch kurz zu uns bevor er nach Sydney aufbrach.
Danach holte ich meine Van, wir packten die Surf- Bodyboards ein und fuhren zum Anfang des Strandes wo an den Felsen die Wellen brachen. Hier machten wir uns dann doch ins Wasser mit den Surfboards. Aber so wirklich gut war das auch nicht. Nach noch nicht mal einer Stunde hatte ich schon keine Lust mehr und gesellte mich lieber wieder zu Emilia und Kati. Zwei andere deutsche Mädels aus unserem Hostel waren auch am Strand und wir saßen noch eine Weile nett zusammen.
Um 17Uhr mussten wir die Boards dann wieder abgeben. Wir verabredeten uns gegen 20Uhr erneut mit den franzosen um Juliens Geburtstag zu feiern. Er wollte nun anstatt Barbeque, Crepes machen. Uns sollte das recht sein.
Wir fuhren zurück zum Hostel, duschten und ich telefonierte das erste Mal mit meiner Mama.
Um 19Uhr waren saßen wir drei dann wieder im Chicky Monkeys aßen Abendbrot. (die Crepes waren ja nur Nachtisch)
Bevor wir zu Julien & Liticia gingen besorgten wir noch Sekt, Wunderkerzen und Geb. Kerzen.
Im YHA bewies Julien dann das er ein wahrer Franzose ist. Die Crepes waren der Hammer. Was man von dem Sekt leider nicht behaupten konnte. (wusste gar nicht, dass es noch süßer geht als Asti)
Da der Bus der Mädels nach Sydney um 23Uhr fuhr, gingen wir rechtzeitig zum Hostel zurück. Wir verabschiedeten und jeder sagte noch mal wie schön die letzten zwei Tage waren. Dann war es Zeit fürs Bett.
13.09. Evans Head – Lennox Head - Byron Bay
13.09. Evans Head – Lennox Head - Byron Bay
Nach meinem Frühstück machte ich mich auf an den Strand. Ich guckte den Surfern zu und genoss die warmen Sonnenstrahlen. Auf einer Steinmole ließ ich mich neben ein paar Fischern nieder. Die Sonne, das Meer und die teilweise guten Surfer sollten nicht alles sein, denn ich entdeckte auch noch zwei Delphine die in den Wellen spielten. Immer wieder tauchten sie ganz dicht neben einigen Surfern auf um sich dann wieder ihrer eigenen Welt zu widmen. Das war definitiv der beste Start in den Tag, den ich seit langem gehabt habe.
Doch es sollte ja weiter gehen nach Lennox Head. Dem Mekka der Windsurfer. Dort angekommen konnte ich auch genau sehen wo sich der perfekte Bereich zum Windsurfen/ Kitesurfen befand. Es gab nämlich eine Stelle um die herum die Wellen brachen und so eine Art Pool im Meer entstand. Wahrscheinlich waren drum herum kleine Sandbänke. Nur leider war kein Wind da was das ganze dann doch nicht so attraktiv machte.
Dafür telefonierte ich das erste Mal mit Steffi. Endlich konnten wir unsere Erlebnisse mal austauschen.
Da es sonst nicht weiter dort gab fuhr ich nach Byron Bay. Ich checkte in der Arts Factory, einem Backpacker, ein und fuhr dann noch für eine Stunde an den Strand. (die Sonne musste ja ausgenutzt werden)
Um 16Uhr startete im Backpacker ein Bush Walk mit einem verrückten Aussi. Sein Markenzeichen war ein Kakadu, der immer auf seiner Schulter saß. Wenn er runter wollte fing er an zu kreischen und wenn er wieder rauf wollte genauso. Uns wurde erklärt wie man im ohne jegliche Hilfsmittel in der Wildnis überleben kann. Wie man Wasser findet, welche Pflanzen man essen kann und was sonst zum Überleben wichtig ist. Zum Abschluss gab es in der hauseigenen Brauerei & Bar ein kostenloses Bier.
Dabei sprach ich zwei deutsche Mädels (Emilia und Kati) an mit denen ich mich sofort verstand. Die beiden und ihr niederländischer Freund (Chip) nahmen mich auf und ich wechselte in deren Zimmer. Wir verabredeten uns für 20Uhr um dann zusammen was essen zu gehen und danach noch etwas zu feiern.
Im Chicky Monkeys, wo ein befreundetes französisches Pärchen (Liticia & Julien) noch dazu stoßen, gab es dann (überteuertes) Essen und Entertainment mit jeder Menge Spiele und tollen Gewinnen. Kati machte beim Limbo tanzen mit und Gewann einen Tauchkurs. (da sie den schon die Woche davor gewonnen hatte, schenkte sie ihn Chip, dem Holländer) Chip gewann bei einer abgewandelten Form vom Torwandschießen für einen Tag einen Tag sich ein Surfboard auszuleihen.
Gegen 23Uhr gingen wir rüber ins Woody´s einer Bar/ Tanzschuppen um in Juliens Geburtstag rein zu feiern.
Da wir uns für den Sonnenaufgang am Leuchtturm eingeschrieben hatten und um 4Uhr aufstehen mussten machten wir uns dann um kurz vor zwei auch mal auf den Weg zurück. ;-)
12.09. Nambucca Heads – Coffs Harbour – Evans Head
12.09. Nambucca Heads – Coffs Harbour – Evans Head
Vogellaute…aber so komisch…als wenn eine Pistole aufgeladen wird. Schade, dass ich das nicht aufgenommen habe. Letztendlich hat der penetrante Vogel meinem Schlaf gestört und es war grade wirklich noch nicht der Moment zum aufstehen. Also Ohropax rein unter weiter geht’s.
Da mein Gesicht voller Mückensalbe war, die ganzen Stiche jucken besonders in der Nacht wie verrückt, musste eine Gesichtswäsche mit warmen Wasser her. Bei der Gelegenheit kochte ich auch gleich Teewasser mit. (sogar in die Lippe haben die Biester mich gestochen)
Zum Frühstücken suchte ich wieder nach einem schönen Platz. Doch dieses Straßenwirrwarr machte mich wahnsinnig und erschwerte das ganze. Irgendwann hatte ich es aber geschafft und kam zum Cooks Lookout. Zur einen Seite hatte man das Meer und die folgenden Strände und auf der anderen Seite lag das Inlet mit seinen zwei Flüssen und Flachwasserpools. Das lud förmlich zum Kiten ein, aber mir fehlte mal wieder der Partner.
Ich fuhr nach dem etwas lästigen Frühstück, ich sag nur penetrante Vögel, noch mal zu den Inlet runter und guckte mir das ganze noch mal vom nahen an. Dann kam auch noch kurz die Sonne zum Vorschein und machte mich noch neidischer. Das war als wenn man einen Leckerli vorgehalten bekommt, er einem letztendlich aber nicht gegeben wird. So mies.

Also schnell weiter bevor ich noch durch drehe. (Man ich sehne mich nach Fehmarn)
In Coffs Harbour besuchte ich das Info Center und fand heraus wo sich ein Schwimmbad befand (duschen!), die Adresse von der Autozulassungsstelle, Internetcafe Adressen und die Nummer von einer Kiteschule. Jaaa, so was soll es hier wohl geben…
Zuerst meldete ich endlich den Van auf mich um. (das muss ja noch im Bundesstaat NSW passieren, sonst hab ich ein Problem. Brisbane ist ja schon in Queensland und nicht mehr weit entfehrnt) 56Dollar ärmer verlies ich nach ca. einer Stunde das Amt und machte mich auf den Weg zum Hafen. Vllt. sah man ja doch einen Kiter. Aber dem war nicht so. Es kam dafür noch mehr Wind auf und es fing an zu regnen.
Schnell ins Schwimmbad, duschen. Für 1,50$ durfte ich nur die Duschen benutzen. Gut das ich nicht wegen dem duschen extra auf einen Campingplatz gegangen bin.
Mit einem wohligen Gefühl ging ich ins Shoppingcenter, wo das Internetcafe sein sollte. Da ich bei dem Wetter kein Bock auf kochen hatte kaufte vorher noch einen Kebab für umgerechnet 6€. Das Essen ist hier so verdammt teuer. Echt heftig. Und der AU Dollar ist weiter am steigen. Steffi wird hier ordentlich Geld lassen. Wahrscheinlich sind die Flüge hierher deswegen auch so verhältnismäßig günstig.
Das Cafe hatte leider kein WLan und an den PC´s im Einkaufscenter sollte eine Stunde 6$ kosten. Zum Vergleich: in Sydney hat eine Stunde 2$ gekostet.
Ich machte mich also wieder on the Road um früher in Byron Bay bzw. Lennox Head (dem Mekka der Windsurfer) zu sein.
Auf dem Weg entdeckte ich wieder australische Tiere, diesmal nicht platt gefahren am Straßenrad. Zuerst lief ein Dingo über die Straße und schon ein halbe Std. später sah ich ein großes Kängeruh über eine Wiese hüpfen. Meine Laune stieg wieder. Kurz darauf sah ich noch mehr Kängeruhs auf einer Weide grasen. (oder machen das nur Kühe?)
Ja ich bin scheinbar doch in Australien und nicht in Neuseeland.
Aber auch die Planzen hatten sich verändert. Es gab plötzlich Palmen, Bananenpflanzen und Bambus. Man sagt, dass ab Coffs Harbour die subtropische Klimazone beginnt.
Zum Übernachten habe ich halt in einem kleinen Küstenort namens Evans Head halt gemacht wo es wie schon gestern total nach Fledermäusen stank.
Morgen ist der Weg bis zum Windsurf und Surf Mekka dann nicht mehr so weit.
Byron ich komme!
Vogellaute…aber so komisch…als wenn eine Pistole aufgeladen wird. Schade, dass ich das nicht aufgenommen habe. Letztendlich hat der penetrante Vogel meinem Schlaf gestört und es war grade wirklich noch nicht der Moment zum aufstehen. Also Ohropax rein unter weiter geht’s.
Da mein Gesicht voller Mückensalbe war, die ganzen Stiche jucken besonders in der Nacht wie verrückt, musste eine Gesichtswäsche mit warmen Wasser her. Bei der Gelegenheit kochte ich auch gleich Teewasser mit. (sogar in die Lippe haben die Biester mich gestochen)
Zum Frühstücken suchte ich wieder nach einem schönen Platz. Doch dieses Straßenwirrwarr machte mich wahnsinnig und erschwerte das ganze. Irgendwann hatte ich es aber geschafft und kam zum Cooks Lookout. Zur einen Seite hatte man das Meer und die folgenden Strände und auf der anderen Seite lag das Inlet mit seinen zwei Flüssen und Flachwasserpools. Das lud förmlich zum Kiten ein, aber mir fehlte mal wieder der Partner.
Ich fuhr nach dem etwas lästigen Frühstück, ich sag nur penetrante Vögel, noch mal zu den Inlet runter und guckte mir das ganze noch mal vom nahen an. Dann kam auch noch kurz die Sonne zum Vorschein und machte mich noch neidischer. Das war als wenn man einen Leckerli vorgehalten bekommt, er einem letztendlich aber nicht gegeben wird. So mies.
Also schnell weiter bevor ich noch durch drehe. (Man ich sehne mich nach Fehmarn)
In Coffs Harbour besuchte ich das Info Center und fand heraus wo sich ein Schwimmbad befand (duschen!), die Adresse von der Autozulassungsstelle, Internetcafe Adressen und die Nummer von einer Kiteschule. Jaaa, so was soll es hier wohl geben…
Zuerst meldete ich endlich den Van auf mich um. (das muss ja noch im Bundesstaat NSW passieren, sonst hab ich ein Problem. Brisbane ist ja schon in Queensland und nicht mehr weit entfehrnt) 56Dollar ärmer verlies ich nach ca. einer Stunde das Amt und machte mich auf den Weg zum Hafen. Vllt. sah man ja doch einen Kiter. Aber dem war nicht so. Es kam dafür noch mehr Wind auf und es fing an zu regnen.
Schnell ins Schwimmbad, duschen. Für 1,50$ durfte ich nur die Duschen benutzen. Gut das ich nicht wegen dem duschen extra auf einen Campingplatz gegangen bin.
Mit einem wohligen Gefühl ging ich ins Shoppingcenter, wo das Internetcafe sein sollte. Da ich bei dem Wetter kein Bock auf kochen hatte kaufte vorher noch einen Kebab für umgerechnet 6€. Das Essen ist hier so verdammt teuer. Echt heftig. Und der AU Dollar ist weiter am steigen. Steffi wird hier ordentlich Geld lassen. Wahrscheinlich sind die Flüge hierher deswegen auch so verhältnismäßig günstig.
Das Cafe hatte leider kein WLan und an den PC´s im Einkaufscenter sollte eine Stunde 6$ kosten. Zum Vergleich: in Sydney hat eine Stunde 2$ gekostet.
Ich machte mich also wieder on the Road um früher in Byron Bay bzw. Lennox Head (dem Mekka der Windsurfer) zu sein.
Auf dem Weg entdeckte ich wieder australische Tiere, diesmal nicht platt gefahren am Straßenrad. Zuerst lief ein Dingo über die Straße und schon ein halbe Std. später sah ich ein großes Kängeruh über eine Wiese hüpfen. Meine Laune stieg wieder. Kurz darauf sah ich noch mehr Kängeruhs auf einer Weide grasen. (oder machen das nur Kühe?)
Ja ich bin scheinbar doch in Australien und nicht in Neuseeland.
Aber auch die Planzen hatten sich verändert. Es gab plötzlich Palmen, Bananenpflanzen und Bambus. Man sagt, dass ab Coffs Harbour die subtropische Klimazone beginnt.
Zum Übernachten habe ich halt in einem kleinen Küstenort namens Evans Head halt gemacht wo es wie schon gestern total nach Fledermäusen stank.
Morgen ist der Weg bis zum Windsurf und Surf Mekka dann nicht mehr so weit.
Byron ich komme!
11.09. Foster – Port Maquire – Nambucca Heads
11.09. Foster – Port Maquire – Nambucca Heads
Animal Day
Heute Morgen wurde ich ziemlich früh durch Vogelgesang geweckt. Es hörte sich in Wirklichkeit allerdings eher danach an, als wenn eine Henne neben meinem Auto ein Ei ausbrütet. Ich versuchte es zu verscheuchen und wieder einzuschlafen. Aber das war nicht von allzu langer Dauer. Also stand ich auf.
Da mir gestern Abend noch ein Paar Dinge einfielen, die ich vergessen hatte zu besorgen, fuhr noch mal zum Einkaufscenter. Vorher putze ich allerdings Zähne bei einer öffentlichen Toilette. Normalerweise sind die relativ sauber, aber diese kam mir etwas komisch vor…es gab neben dem Waschbecken, was sehr dreckig war, ein Entsorgungseimer nur für Spritzen. Extra mit einem Zeichen versehen. Ich fragte mich was das zu bedeuten hat? Treiben sich hier Fixer auf den Toiletten rum? Mhh..merkwürdig…
Nach dem morgentlichen Einkauf suchte ich mir ein nettes Plätzchen zum Frühstücken. Ich hatte einen tollen Ausblick auf die Küste und die langen Sandstrände von Foster. Da die Sonne heute endlich wieder ihr bestes gab, genoss ich diese sowie die schöne Aussicht..
Doch leider musste ich ja noch einige Kilometer fahren und machte mich somit auf den Weg nach Port Maquire.
Zwecks Pinkelpause machte ich an einer Raststätte halt und erblicke dort einen ziemlich großen (Ihhh, was für eine lange Zunge der hat) Leider sah ich am Straßenrand auch zwei Wollabies (kleine Kängeruhs) liegen. Daher die vielen Schilder an den Straßen womit wir zu Hause unsere Kühlschränke dekorieren.
In Port Maquire fuhr ich zum kleinen Hafen und Wasserfront. Hier saßen viele Familien gemütlich im Gras, genossen das schöne Wetter und picknickten. Einige aßen Fish&Chips wovon die Pelikane und Möwen schnell Wind bekamen. Sie versuchten auf dreiste Art und Weise etwas abzubekommen, was oft auch gelang.
Da Mittagszeit war und ich mich auch ins Gras chillen wollte, „gönnte“ ich mir auch Fish&Chips. Ich hatte zwar noch Reste von gestern, aber was solls. Ich musste allerdings, wie schon in NZ, feststellen, dass mir diese Art von Fast Food nicht sonderlich gut schmeckte. Aber einmal ausprobieren musste ich es noch mal. Dabei wird es dann wohl aber auch für den Rest des Urlaubs bleiben. Dafür war die Sonne umso angenehmer. Im Hintergrund hatte ich sogar live Musik aus einem Restaurant. Herrlich.
Zu um 15Uhr fuhr ich ins Koala Hospital, welches nur wenige Minuten entfernt lag. Zu dieser Zeit werden hier die Koalas gefüttert wobei man kostenlos zu sehen kann. Überraschenderweise gab es sogar eine Führung incl. Guide, die einem z.B. folgendes zu den Tieren erzählte: wo sie aufgefunden wurden, was für Verletzungen sie hatten, seit wann sie im Hospital sind sowie ihr Alter. Dem einem musste sogar ein Bein abgenommen werden, da es zu dolle Verletzungen hatte. Erstaunlich wie gut das Tier trotzdem damit klettern konnte. Aber wie sagt man so schön, he got used to it.
Da ich auf meine Zeitplanung achten musste, fuhr ich von dort weiter bis Nambucca Heads.

Ich suchte mir einen Schlafplatz, was durch das Straßennwirrwarr erschwert wurde um dann den nächsten Morgen hier zu verbringen.
Zum Abschluss am Tag der Tiere konnte ich tausende Fledermäuse beobachten, die im Anbruch der Dunkelheit ihre Verstecke verließen und in Richtung Fluss aufbrachen. So viele habe ich vorher noch nie auf einmal gesehen. Krass.
Und zu guter letzt leuchteten um meinen Schlafplatz herum unzählige Glühwürmchen.
Animal Day
Heute Morgen wurde ich ziemlich früh durch Vogelgesang geweckt. Es hörte sich in Wirklichkeit allerdings eher danach an, als wenn eine Henne neben meinem Auto ein Ei ausbrütet. Ich versuchte es zu verscheuchen und wieder einzuschlafen. Aber das war nicht von allzu langer Dauer. Also stand ich auf.
Da mir gestern Abend noch ein Paar Dinge einfielen, die ich vergessen hatte zu besorgen, fuhr noch mal zum Einkaufscenter. Vorher putze ich allerdings Zähne bei einer öffentlichen Toilette. Normalerweise sind die relativ sauber, aber diese kam mir etwas komisch vor…es gab neben dem Waschbecken, was sehr dreckig war, ein Entsorgungseimer nur für Spritzen. Extra mit einem Zeichen versehen. Ich fragte mich was das zu bedeuten hat? Treiben sich hier Fixer auf den Toiletten rum? Mhh..merkwürdig…
Nach dem morgentlichen Einkauf suchte ich mir ein nettes Plätzchen zum Frühstücken. Ich hatte einen tollen Ausblick auf die Küste und die langen Sandstrände von Foster. Da die Sonne heute endlich wieder ihr bestes gab, genoss ich diese sowie die schöne Aussicht..
Doch leider musste ich ja noch einige Kilometer fahren und machte mich somit auf den Weg nach Port Maquire.
Zwecks Pinkelpause machte ich an einer Raststätte halt und erblicke dort einen ziemlich großen (Ihhh, was für eine lange Zunge der hat) Leider sah ich am Straßenrand auch zwei Wollabies (kleine Kängeruhs) liegen. Daher die vielen Schilder an den Straßen womit wir zu Hause unsere Kühlschränke dekorieren.
In Port Maquire fuhr ich zum kleinen Hafen und Wasserfront. Hier saßen viele Familien gemütlich im Gras, genossen das schöne Wetter und picknickten. Einige aßen Fish&Chips wovon die Pelikane und Möwen schnell Wind bekamen. Sie versuchten auf dreiste Art und Weise etwas abzubekommen, was oft auch gelang.
Da Mittagszeit war und ich mich auch ins Gras chillen wollte, „gönnte“ ich mir auch Fish&Chips. Ich hatte zwar noch Reste von gestern, aber was solls. Ich musste allerdings, wie schon in NZ, feststellen, dass mir diese Art von Fast Food nicht sonderlich gut schmeckte. Aber einmal ausprobieren musste ich es noch mal. Dabei wird es dann wohl aber auch für den Rest des Urlaubs bleiben. Dafür war die Sonne umso angenehmer. Im Hintergrund hatte ich sogar live Musik aus einem Restaurant. Herrlich.
Zu um 15Uhr fuhr ich ins Koala Hospital, welches nur wenige Minuten entfernt lag. Zu dieser Zeit werden hier die Koalas gefüttert wobei man kostenlos zu sehen kann. Überraschenderweise gab es sogar eine Führung incl. Guide, die einem z.B. folgendes zu den Tieren erzählte: wo sie aufgefunden wurden, was für Verletzungen sie hatten, seit wann sie im Hospital sind sowie ihr Alter. Dem einem musste sogar ein Bein abgenommen werden, da es zu dolle Verletzungen hatte. Erstaunlich wie gut das Tier trotzdem damit klettern konnte. Aber wie sagt man so schön, he got used to it.
Da ich auf meine Zeitplanung achten musste, fuhr ich von dort weiter bis Nambucca Heads.
Ich suchte mir einen Schlafplatz, was durch das Straßennwirrwarr erschwert wurde um dann den nächsten Morgen hier zu verbringen.
Zum Abschluss am Tag der Tiere konnte ich tausende Fledermäuse beobachten, die im Anbruch der Dunkelheit ihre Verstecke verließen und in Richtung Fluss aufbrachen. So viele habe ich vorher noch nie auf einmal gesehen. Krass.
Und zu guter letzt leuchteten um meinen Schlafplatz herum unzählige Glühwürmchen.
Dienstag, 13. September 2011
10.09. HW 1 – Hawsk Nest – Foster
10.09. HW 1 – Hawsk Nest – Foster
Von meinem Schlafplatz am Fluss im Nirgendwo machte ich mich wieder auf den Pacific Highway 1 bis nach Tea Gardens bzw. Hawsk Nest. Ich hatte gelesen, dass man hier gut kiten soll. Ich fuhr Richtung Strand und hielt zu Erst einmal Ausschau nach einem guten Platz zum Frühstücken. An dem angrenzenden Fluss wurde ich fündig. Ich genoss ein paar wenige Sonnenstrahlen, die mich etwas aufwärmten. Nach dem ich gestärkt war ging es zum Strand. Ich parkte den Van und machte einen Spaziergang am Stand. Einige Angler saßen hier und warteten auf einen Wochenendfang und andere hatten schon ihren morgendlichen Surf. Aber keine Kiter in Sicht. Menno. Das doch doof jetzt. O.K. dann halt weiter.
Beim Infocenter besorgte ich mir erst mal eine neue Karte, da mir meine beim Frühstück scheinbar weg geweht war. Dabei erfuhr ich, dass die Fähre, die ich auf dem Weg überqueren musste, wegen des Windes gesperrt sei. Gut das ich hier angehalten hatte. Sonst wäre ich 40km umsonst gefahren. Also musste ich doch wieder ein Stück zurück auf den Highway, konnte dann aber die Great Lake Road fahren. Wie der Name schon sagt führt diese an einigen Seen vorbei um die herum es viele Campingplätze und Picknickgelegenheiten gab.
Auf Tipp meines Reiseführers bog ich allerdings noch mal an die Küste nach Seal Rock ab.
Es hatte sich mehr als gelohnt. Mir wurden zwei traumhafte Buchten mit türkis färbendem Wasser geboten. Außerdem gab es, wie so oft, einen Leuchtturm zu bestaunen. Ich legte dort meine Mittagspause ein und genoss die absolut herrliche Aussicht. Einige Urlauber waren hier zu finden es war wirklich ein geeigneter ORt um seinen Altagsstress zu vergessen.
Leider musste ich auch dieses schöne Fleckchen verlassen um mich weiter auf den Weg nach Foster zu machen. Ich wollte hier ankommen bevor es dunkel wird, damit ich einen geeigneten Schlafplatz fand. Das schaffte ich locker und konnte sogar noch einkaufen gehen. Es gab endlich mal eine Art „Warehouse“ wo ich einen neuen Topf und neue Teller kaufen konnte. Die von den Vorbesitzern hatte ich bereits entsorgt und hatte bis jetzt nur olle Plastikteller finden können. Sogar Aldi gab es hier. WOW. Dort erledigte ich gleich meine Einkäufe und konnte feststellen, ja es ist wesentlich billiger als der blöde Woolworth, den es an jeder Ecke gibt.
Nachdem ich einen Schlafplatz gefunden hatte an dem es nicht verboten war über Nacht zu stehen, machte ich mir mein Essen und trank meinen ersten Wein. Leider war dieser etwas trocken und so reichten mir ein paar wenige Schlucke. Glücklich fuhr ich noch mal wieder weg und besuchte Mc Donalds auf einem Nachtisch. Natürlich hatte ich es eigentlich auf das kostenlose WLan abgesehen um meine Mails zu checken.
Zurück am Schlafplatz musste ich leider feststellen das Wochenende war und die ganzen kleinen Kids mit ihren Autos umher cruisten. Immer wieder kamen welche, gingen an den Strand runter, fuhren wieder und kamen dann erneut zurück. Nervig. Aber dank Ohropax schlief ich gegen Mitternacht dann doch friedlich ein.
09.09. Port Stephens / Anna Bay – Glouster – HW1
09.09. Port Stephens / Anna Bay – Glouster – HW1
Es regnete und machte auch nicht die Anstalten auf zu hören. Der Himmle war eine graue Suppe und ich musste meinen Plan, die Great Lake Road zu fahren, ändern. Was nütze es eine schöne Strecke zu fahren, wenn es regnet. Auch für den nächsten Tag war nichts besseres angesagt. Deswegen lohnte es sich auch nicht einfach einen Tag zu warten.
Ich genoss in Ruhe meine Dusche und machte mir Frühstück mit Rührei. Dabei lud ich meinen PC und meinen Kameraakku auf und hörte Musik. Außer mir war keiner in der Küche vorzufinden. Aber es war auch kaum etwas los auf den Campingplatz. Die Saison ist halt noch nicht angefangen.
Gegen 11Uhr fuhr ich doch nach Anna Bay. Von hier sollte das Sandboarding starten. Ich wollte versuchen ein Ticket für ein anderes Mal zu bekommen. Dort angekommen stellte sich heraus, dass auch bei dem regnerischen Wetter das Sandboarden statt findet. Wir warteten noch auf eine Chinesische Reisegruppe und dann ging es mit einem großen 4W durch die Dünen und Schlammlöcher. An der Düne bekam jeder ein Sandboard und auf ging es. Es ist das gleiche wie Rodeln nur dreckiger. Der nasse Sand klebte überall und mein Hinter war durchnässt. Als es einen ordentlichen Schauer gab sind alle zurück zum Bus und es ging wieder zurück. Auf der Toilette zog ich mir erst mal eine Jogginghose an und konnte vom Parkplatz aus meinen ersten Kiter entdecken. Er cruiste in den Wellen mit seinem leuchtenden Cabrinha-Schirm und machte mich richtig neidisch. Leider war die Welle mir zu doll und ich musste ihn schweren Herzens alleine lassen.
Den restlichen Tag nutzte ich um eine landschaftlich schöne Strecke zum Barrington Top National Park bis hin nach Gloucster zu fahren. Ich hätte normalerweise keine Zeit dafür gehabt, da ich das Stück was ich Richtung Norden fuhr auch wieder nach Süden musste, um meine normale Route fortzusetzen. Aber was sollte ich bei dem Wetter rum sitzen. Scheiß auf das Spritgeld.
Ich war kaum eine halbe Stunde unterwegs da hörte es auf zu regnen. So machte der Weg in der schönen Landschaft doch schon etwas mehr Spaß. Alles erinnerte an Neuseeland und ich fragte mich in welchem Land ich nun eigentlich war. Unter Australien hatte ich mir das nicht vorgestellt. Viele Weideflächen, mal grün, mal mit langem vertrocknetem Gras, mit Rindern, mit Milchkühen, mal hügelich, mal flach. In den kleinen Orten standen viele Häuser zum verkauf und manche waren schon richtig verfallen. Auch das sah man in NZ häufig. Kleine verlassene Dörfer. Die Grundstücke voller alter, kaputter Autos und angesammeltem Kram was keiner mehr brauchte. Alles lag einfach so rum und niemand kümmerte sich darum. Ich hab mich schon in NZ immer gefragt ob es wohl so was wie Schrottplätze und Mülldepots nicht gibt damit die Leute dort ihren Kram los werden können.

Nahe dem Ort Gloucster, in unserem NZ Reiseführer hätte gestanden: dieser Ort dient als Versorgungszentrum der umliegenden Region, gab es einen Aussichtspunkt an dem ich mir mein Essen warm machte. Eingewickelt ein eine Decke saß ich dort und schaute aufs Tal herab. Wie schon gesagt, es war alles wie ein Dejavue.
Zum Schlafen fuhr ich noch einige Kilometer weiter, damit ich es am nächsten Tag nicht so weit zurück hatte.
Es regnete und machte auch nicht die Anstalten auf zu hören. Der Himmle war eine graue Suppe und ich musste meinen Plan, die Great Lake Road zu fahren, ändern. Was nütze es eine schöne Strecke zu fahren, wenn es regnet. Auch für den nächsten Tag war nichts besseres angesagt. Deswegen lohnte es sich auch nicht einfach einen Tag zu warten.
Ich genoss in Ruhe meine Dusche und machte mir Frühstück mit Rührei. Dabei lud ich meinen PC und meinen Kameraakku auf und hörte Musik. Außer mir war keiner in der Küche vorzufinden. Aber es war auch kaum etwas los auf den Campingplatz. Die Saison ist halt noch nicht angefangen.
Gegen 11Uhr fuhr ich doch nach Anna Bay. Von hier sollte das Sandboarding starten. Ich wollte versuchen ein Ticket für ein anderes Mal zu bekommen. Dort angekommen stellte sich heraus, dass auch bei dem regnerischen Wetter das Sandboarden statt findet. Wir warteten noch auf eine Chinesische Reisegruppe und dann ging es mit einem großen 4W durch die Dünen und Schlammlöcher. An der Düne bekam jeder ein Sandboard und auf ging es. Es ist das gleiche wie Rodeln nur dreckiger. Der nasse Sand klebte überall und mein Hinter war durchnässt. Als es einen ordentlichen Schauer gab sind alle zurück zum Bus und es ging wieder zurück. Auf der Toilette zog ich mir erst mal eine Jogginghose an und konnte vom Parkplatz aus meinen ersten Kiter entdecken. Er cruiste in den Wellen mit seinem leuchtenden Cabrinha-Schirm und machte mich richtig neidisch. Leider war die Welle mir zu doll und ich musste ihn schweren Herzens alleine lassen.
Den restlichen Tag nutzte ich um eine landschaftlich schöne Strecke zum Barrington Top National Park bis hin nach Gloucster zu fahren. Ich hätte normalerweise keine Zeit dafür gehabt, da ich das Stück was ich Richtung Norden fuhr auch wieder nach Süden musste, um meine normale Route fortzusetzen. Aber was sollte ich bei dem Wetter rum sitzen. Scheiß auf das Spritgeld.
Ich war kaum eine halbe Stunde unterwegs da hörte es auf zu regnen. So machte der Weg in der schönen Landschaft doch schon etwas mehr Spaß. Alles erinnerte an Neuseeland und ich fragte mich in welchem Land ich nun eigentlich war. Unter Australien hatte ich mir das nicht vorgestellt. Viele Weideflächen, mal grün, mal mit langem vertrocknetem Gras, mit Rindern, mit Milchkühen, mal hügelich, mal flach. In den kleinen Orten standen viele Häuser zum verkauf und manche waren schon richtig verfallen. Auch das sah man in NZ häufig. Kleine verlassene Dörfer. Die Grundstücke voller alter, kaputter Autos und angesammeltem Kram was keiner mehr brauchte. Alles lag einfach so rum und niemand kümmerte sich darum. Ich hab mich schon in NZ immer gefragt ob es wohl so was wie Schrottplätze und Mülldepots nicht gibt damit die Leute dort ihren Kram los werden können.
Nahe dem Ort Gloucster, in unserem NZ Reiseführer hätte gestanden: dieser Ort dient als Versorgungszentrum der umliegenden Region, gab es einen Aussichtspunkt an dem ich mir mein Essen warm machte. Eingewickelt ein eine Decke saß ich dort und schaute aufs Tal herab. Wie schon gesagt, es war alles wie ein Dejavue.
Zum Schlafen fuhr ich noch einige Kilometer weiter, damit ich es am nächsten Tag nicht so weit zurück hatte.
08.09. Port Stephens / Nelson Bay
08.09. Port Stephens / Nelson Bay
Ich machte mich früh auf den Weg weiter bis nach Nelson Bay. Hier holte ich mir beim Infocenter neues Material und suchte mir einen netten Platz zum Frühstücken. Der Wind wehte und die Sonne lies sich nur ab und an blicken, weswegen es doch recht frisch war. Direkt an meinem Frühstücksplatz konnte ich wieder eine Menge Pelikane entdecken. Sie saßen auf den Lampen und schliefen noch. Lustiges Bild.
Nach dem Frühstück ging es zum alten Leuchtturm (mal wieder ein Leuchtturm). Von hier hatte man eine herrliche Aussicht auf die Bucht und den gegenüberliegenden Berg… auf dessen Lookout ich als nächstes spazierte.
Der halbstündige Fußmarsch sollte sich lohnen. Die Aussicht war grandios. So viele schöne Buchten und Inseln, herrlich. (es erinnerte sehr an Neuseeland)
Fit und munter kam ich wieder beim Auto an und fuhr erneut zum Infocenter. Ich buchte mich fürs Whale Watching um 13.30Uhr ein sowie fürs Sandboarding in der größten Wanderdüne Australiens. Da ich noch etwas Zeit bis zur Abfahrt des Schiffes hatte, bummelte ich noch etwas durch die kleinen Straßen.
Dann ging es los. Hinaus auf hohe See um Ausschau nach den giganten des Meeres zu halten.
Doch leider liesen siche keine Wale blicken. Allerdings muss ich sagen, dass ich nach einer guten Stunde auch gar keine großen Gedanken mehr an die eigentliche Sache verschwendete, denn ich war total Seekrank. Ich musste krampfhaft versuchen meine Mahlzeit bei mir zu behalten und nicht die Tüte in meiner Hand zu nutzen. Das einzige was ich mich immer wieder fragte war, warum ich habe ich eigentlich soviel Geld dafür ausgegeben? Ich wurde auf Emis Schiff auf Ibiza ja auch Seekrank. Allerdings, zu meiner eigenen Verteidigung, dachte ich nicht, dass es hier so schaukelig werden würde.
Zu Gesicht bekamen wir dann auf der Rücktour doch etwas…Delphine spielten in den Wellen des Schiffes und schwammen mit uns mit. Für eine kurze Zeit konnte ich sogar meinen Schwindel vergessen und mich über diese unglaublichen Tiere freuen.
Zurück an Land sollte es dann leider aber noch nicht vorüber sein. Der Schwindel und das Unwohlsein hielt noch bis zum späten Abend hin an. Lediglich durch das Essen wurde es etwas besser.
Ich machte mich früh auf den Weg weiter bis nach Nelson Bay. Hier holte ich mir beim Infocenter neues Material und suchte mir einen netten Platz zum Frühstücken. Der Wind wehte und die Sonne lies sich nur ab und an blicken, weswegen es doch recht frisch war. Direkt an meinem Frühstücksplatz konnte ich wieder eine Menge Pelikane entdecken. Sie saßen auf den Lampen und schliefen noch. Lustiges Bild.
Nach dem Frühstück ging es zum alten Leuchtturm (mal wieder ein Leuchtturm). Von hier hatte man eine herrliche Aussicht auf die Bucht und den gegenüberliegenden Berg… auf dessen Lookout ich als nächstes spazierte.
Der halbstündige Fußmarsch sollte sich lohnen. Die Aussicht war grandios. So viele schöne Buchten und Inseln, herrlich. (es erinnerte sehr an Neuseeland)
Dann ging es los. Hinaus auf hohe See um Ausschau nach den giganten des Meeres zu halten.
Doch leider liesen siche keine Wale blicken. Allerdings muss ich sagen, dass ich nach einer guten Stunde auch gar keine großen Gedanken mehr an die eigentliche Sache verschwendete, denn ich war total Seekrank. Ich musste krampfhaft versuchen meine Mahlzeit bei mir zu behalten und nicht die Tüte in meiner Hand zu nutzen. Das einzige was ich mich immer wieder fragte war, warum ich habe ich eigentlich soviel Geld dafür ausgegeben? Ich wurde auf Emis Schiff auf Ibiza ja auch Seekrank. Allerdings, zu meiner eigenen Verteidigung, dachte ich nicht, dass es hier so schaukelig werden würde.
Zu Gesicht bekamen wir dann auf der Rücktour doch etwas…Delphine spielten in den Wellen des Schiffes und schwammen mit uns mit. Für eine kurze Zeit konnte ich sogar meinen Schwindel vergessen und mich über diese unglaublichen Tiere freuen.
Zurück an Land sollte es dann leider aber noch nicht vorüber sein. Der Schwindel und das Unwohlsein hielt noch bis zum späten Abend hin an. Lediglich durch das Essen wurde es etwas besser.
07.09. Palm Beach – Newcastle – Port Stephens
Frühstück gab es natürlich wieder mit herrlicher Aussicht. Danach machte ich einen Spaziergang zum Leuchtturm von Palm Beach. Von dort oben hatte man eine herrliche Aussicht. Ich genoss den Blick eine Weile und ging dann wieder zurück zum Van um weiter Richtung Newcastle zu fahren.
Ich kam an einigen Seen vorbei und machte am Lake Ta halt. Ich las erneut im Reiseführer, beobachtete Pelikane und machte einige Fotos.
Weiter ging es dann bis nach Newcastle. Ich suchte schon mal nach einer netten Ecke zum Übernachten, allerdings war das gar nicht so einfach. Da es um 18Uhr schon immer dunkel ist, sollte man sich bestenfalls vorher etwas zu Essen machen und sich einen Schlafplatz suchen. Allerdings ist die Zeit tagsüber dann doch sehr knapp. Einen richtig geeigneten Stellplatz konnte ich nicht finden, dafür allerdings einen Backpacker mit Internet. Da mein Laptop hier allerdings abspackte, fuhr ich erst mal wieder los um mein Essen zu machen. (ich brauchte heute nur den Rest vom Vortag aufwärmen und musste somit nicht ganz so viel Zeit einplanen) Hinterher ging ich in einen anderen Backpacker und versuchte erneut ins Internet zu kommen. Es klappte und ich konnte in Ruhe die Blogberichte laden.
Da mir der Schlafplatz nicht gefiel und es in der Stadt eh nichts Besonderes zum angucken gab fuhr ich noch eine Stunde weiter bis zum Port Stephens. Im dunkeln war es schwer einen guten Platz für die Nacht ausfindig zu machen, aber ich denke dafür war es ok.
Noch nicht mal zum DVD gucken hatte ich mehr Lust, so hatte mich die viele Fahrerei vom Tag geschafft.
Mittwoch, 7. September 2011
Sydney to Palm Beach
Sydney – Palm Beach / 06.09.
9.30Uhr war diesmal die Zeit zum Aufstehen. Ich musste ja mal wieder zur Bank und versuchen, das Geld für den Van zu holen. Ich gesellte mich beim Frühstück zu meinen französischen Zimmergenossen und verließ zeitig das Hostel.
Die Bahn fuhr, ich bekam sofort mein Geld, verabredete mich mit den UK Boys zur Van Übergabe an meinem Hostel und der Tag lief.
Mit einer Träne im Auge überließen die beiden mir ihren geliebten roten Freund und ich war stolze Besitzerin eines Ford …
Eigentlich wollte ich noch ins Internetcafe und etwas in meinem Blog posten, doch ich konnte es gar nicht abwarten mich auf den Weg Richtung Norden zu machen und Strände zu sehen.
Gegen 13Uhr passierte ich die Harbour Bridge und sagte mit atemberaubender Aussicht einer absoluten Sehenswerten Weltstadt auf Wiedersehen.
Den ersten Stopp machte ich am Newport Beach und entdeckte einige Surfer. Der nächste Beach, Whale Beach, soll auch super zum Surfen geeignet sein und auch hier befanden sich ein paar wenige im Wasser. (aber man muss auch bedanken, dass es Nachmittag in der Woche ist) In Palm Beach, das Ende der Northern Beaches von Sydney, guckte ich mich genauer um, denn hier wollte ich schlafen. Aus einem Kiteforum hatte ich die Info, dass es sich hier zum Kiten gut eignet. Auf der einen Seite der Strand mit Welle und auf der anderen Seite das ruhige Inlet.
Ich musste jedoch leider feststellen, dass man auf jedem Parkplatz gebühren zahlen sollte und die nicht zu knapp. 1Std. 4Dollar, Tageshöchstsatz 37Dollar. Ich machte mich also erst mal auf die Suche nach einer kostenlosen Parkmöglichkeit bevor ich am Strand die Sonne genoss.
Da es um 18Uhr ja schon dunkel ist und gegen 16.30 die Kraft der Sonne stark nach lässt, machte ich mich rechtzeitig ans Essen kochen. Es gab zwar nur Spaghetti mit Tomatensoße, aber das neue Equipment musste ja auch erst mal getestet werden.
Eine ältere Dame ginge mit ihrem Hund gassi und fragte interessiert was es denn zum Abendbrot gäbe. Wir unterhielten uns noch einen Augenblick über meinen Trip bis sie mit dem Hund weiter Richtung Wasser ging.
Auch zum Essen hatte ich von einer Australierin Gesellschaft, die an ihrem Lieblingsplatz den Sonnenuntergang genoss. Ich setzte mich zu ihr auf die Bank und wir kamen zu einem langen, netten Gespräch.
Zufrieden bezog ich mein Bett und läutete die Bettruhe ein.
9.30Uhr war diesmal die Zeit zum Aufstehen. Ich musste ja mal wieder zur Bank und versuchen, das Geld für den Van zu holen. Ich gesellte mich beim Frühstück zu meinen französischen Zimmergenossen und verließ zeitig das Hostel.
Die Bahn fuhr, ich bekam sofort mein Geld, verabredete mich mit den UK Boys zur Van Übergabe an meinem Hostel und der Tag lief.
Mit einer Träne im Auge überließen die beiden mir ihren geliebten roten Freund und ich war stolze Besitzerin eines Ford …
Eigentlich wollte ich noch ins Internetcafe und etwas in meinem Blog posten, doch ich konnte es gar nicht abwarten mich auf den Weg Richtung Norden zu machen und Strände zu sehen.
Gegen 13Uhr passierte ich die Harbour Bridge und sagte mit atemberaubender Aussicht einer absoluten Sehenswerten Weltstadt auf Wiedersehen.
Den ersten Stopp machte ich am Newport Beach und entdeckte einige Surfer. Der nächste Beach, Whale Beach, soll auch super zum Surfen geeignet sein und auch hier befanden sich ein paar wenige im Wasser. (aber man muss auch bedanken, dass es Nachmittag in der Woche ist) In Palm Beach, das Ende der Northern Beaches von Sydney, guckte ich mich genauer um, denn hier wollte ich schlafen. Aus einem Kiteforum hatte ich die Info, dass es sich hier zum Kiten gut eignet. Auf der einen Seite der Strand mit Welle und auf der anderen Seite das ruhige Inlet.
Ich musste jedoch leider feststellen, dass man auf jedem Parkplatz gebühren zahlen sollte und die nicht zu knapp. 1Std. 4Dollar, Tageshöchstsatz 37Dollar. Ich machte mich also erst mal auf die Suche nach einer kostenlosen Parkmöglichkeit bevor ich am Strand die Sonne genoss.
Da es um 18Uhr ja schon dunkel ist und gegen 16.30 die Kraft der Sonne stark nach lässt, machte ich mich rechtzeitig ans Essen kochen. Es gab zwar nur Spaghetti mit Tomatensoße, aber das neue Equipment musste ja auch erst mal getestet werden.
Eine ältere Dame ginge mit ihrem Hund gassi und fragte interessiert was es denn zum Abendbrot gäbe. Wir unterhielten uns noch einen Augenblick über meinen Trip bis sie mit dem Hund weiter Richtung Wasser ging.
Auch zum Essen hatte ich von einer Australierin Gesellschaft, die an ihrem Lieblingsplatz den Sonnenuntergang genoss. Ich setzte mich zu ihr auf die Bank und wir kamen zu einem langen, netten Gespräch.
Zufrieden bezog ich mein Bett und läutete die Bettruhe ein.
Sydney
Sydney Tag 3 / 05.09.
Heute war mal richtig lange ausschlafen angesagt.
Erst um kurz vor elf stand ich auf und erschrack ein wenig wie spät es doch schon ist. Um 12Uhr sollte ich mich ja mit den Autoverkäufern treffen. Schnell duschen, frühstücken und ab in die Bahn bis Town Hall. Leider gab es bei der Bahn eine Störung, weswegen ich etwas länger warten musste. Als ich die beiden traf gingen wir gemeinsam zur Bank um das Geld zu holen. Dummerweise funktionierte es nicht, dass ich mir so viel Geld von der Visakarte auszahlen lies. Wir einigten uns auf einen Vorschuss von 500Dollar und ich bekam im Gegenzug den Führerschein von dem einen. Ich machte mich dann alleine auf den Weg zum Gebäude der Deutschen Bank, in der Hoffnung die könnten mir helfen. Aber wie sich herausstellte hatte die Dt. Bank gar keine Automaten in Australien sondern hat hier nur einen Sitz um Investmentgeschäfte zu tätigen. Somit versuchte ich es bei der nächsten Bank. Aber auch hier wurde die Auszahlung abgelehnt. Ich rief mal wieder bei der Comdirect Bank an und erklärte die Umstände. Selbst ein Gespräch mit dem Bänker half nichts. Ich bekam kein Geld, obwohl seitens der Comdirect angeblich alles i.o. sei. Ich sollte doch aber am nächsten Tag um 8Uhr deutscher Zeit noch einmal anrufen und alles überprüfen lassen. (als wenn ich das nicht schon x-Mal gemacht hatte in den letzten Tagen)
Ich setzte mich erst mal und überlegte was ich nun mit dem restlichen Tag anfangen sollte. Ich hatte mir zwar Sachen für den Strand mit genommen, aber danach war mir nun überhaupt nicht mehr.
Ich ging trotzdem zum Fährterminal, nahm aber die Fähre zum Darlington Harbour. (ein bisschen mit der Hafencity bei uns zu vergleichen, außerdem steht hier das größte Kino der Welt sowie ein Wildlife Centre und ein Aquarium.)
Im Wildlife waren Simon und ich damals schon wir hatten es jedoch nicht in den Chinesischen Garten geschafft. Da ich eh telefonieren wollte, diesmal nach Hause und nicht mit der Bank, zahlte ich die 6 Dollar Eintritt und setzte mich dort ins Cafe.
Bis auf einen penetrannten Vogel, der meinen Muffin haben wollte, konnte ich völlig ungestört telefonieren. Danach nutze ich die schöne Gartenanlage um die Kameratipps von Janni auszuprobieren.
Als die Sonne langsam zu sinken begann machte ich mich schnell auf den Heimweg. Ich wollte unbedingt den Sonnenuntergang von der schönen Dachterasse im Hostel sehen. Den richtigen Sonnenuntergang konnte man zwar nicht ganz sehen, aber es war trotzdem ein super Blick auf die Skyline.
Da ich der vollen Küche von gestern aus dem Weg gehen wollte machte ich mich jetzt schon auf zum kochen. Doch leider fand ich meine Sachen nicht mehr im Kühlschrank wieder, musste so doch noch mal einkaufen gehen und war dann wieder zeitgleich mit dem Rest des Hostels am kochen.
Hinterher setzte ich mich mit meinem Laptop zum Fotos sortieren wieder auf die Dachterasse und hatte Gesellschaft von meinem deutschen Zimmergenossen und anderen deutschen, die er im Hostel kennen gelernt hatte. Mit schrecken stellte ich während unserem Abend fest, dass alle erst in der 90er gebohren waren und so einiges gar nicht mehr kannten. (z.B. kam die Frage auf, wer sind eigentlich die Backsteet Boys…?) An den Einsturz der Twintower konnten sich dann aber alle erstaunlich gut erinnern und auch der Tsunami in Thailand war nicht fremd. Da sie mit bekommen hatten, dass ich div. Hörspiele dabei habe, wurden erst mal Daten ausgetauscht.
Gegen 23.30Uhr gingen wir mit unseren Folgen TKKG oder auch Bibi und Tina glücklich zu Bett.
Sydney
Sydney Tag 2 / Sonntag 4.9.
Um 7Uhr klingelte schon mein Wecker, weil die Uhrzeit falsch eingestellt war. Ich machte den schnell wieder aus und schlief weiter. Um 8Uhr konnte ich jedoch nicht mehr liegen. Die drei anderen schliefen noch tief und fest. Mit meinen Waschsachen schlich ich mich leise raus und wieder rein, nahm meinen Rucksack und ging frühstücken. Ich quatschte mit ein paar deutschen Mädels und aß mein Spiegelei auf Toast.
Danach versuchte ich erneut mein Glück beim Geldautomat, doch ohne Erfolg. Ich versuchte daraufhin meine Bank anzurufen, funktionierte aber auch nicht. Sogar nach Hause kam ich nicht durch. Shit. Dann sagte mir das Mädel von der Hostelrezeption, dass man 0011 als Zusatzvorwahl wählen muss um aus Australien raus zu wählen. Woher sollte man das denn bitte wissen. Schon funktionierte es. Zum Glück. Es stellte sich allerdings raus, dass die Comdirect Bank ein deutschlandweites Problem mit allen Girokonten hatte und man deswegen nicht abheben konnte. Zum Glück sollte es in wenigen Stunden wieder funktionieren.
Da eigentlich der Plan war zum Markt im Stadtteil The Rocks und dann zum Bondi Beach Sunday Market zu fahren, ich ja aber kein Geld hatte, musste ich mir was anderes überlegen. (Fürs nächste Mal bin ich besser vorbereitet und nehme genügend Bargeld mit. Und wenn es nur Euro sind, die man dann hier umtauscht.)
Ich schaute noch mal beim free Internet vorbei, verglich noch einige Vans und suchte dann nach den Carmarket der in der Nähe sein sollte. Allerdings wurde ich nicht fündig. Die Hausnummer war verschollen. Ein paar Australier halfen mir noch, aber auch das brachte nichts.
Ich suchte mir somit die Nummer von dem roten Van raus und bestätigte meinen Kauf. Henning hatte ja gestern schon zugesichert, dass dies der beste auf Gumtree, eine Internetseite auf der man u.a. Autos verkaufen kann, sei. Der Van hat zwar gute 300.000 gelaufen, aber er hat vor 10.000km einen neuen Motor, neue Reifen etc. bekommen. Außerdem sah er von innen nicht dreckig oder verlebt aus. Und er ist einer der günstigsten in dieser Kategorie die es im Moment auf dem Markt gibt. Wir verabredeten uns für nächsten Tag 12Uhr um die Übergabe zu machen.
Glücklich ging ich an der Hafenkante entlang bis hin zum Opernhaus. Die Sonne schien und sehr viele Leute picknickten auf den Wiesen und genossen das schöne Frühlingswetter.
Ich schlenderte bis zum alten Stadtteil The Rocks und schaute mich auf dem Markt dort um. Außer einem Maiskolben mit Butter und Salz kaufte ich nichts.
Mit meinem Maiskolben in der Hand ging ich zurück zum Circular Quai und nahm den Bus nach Bondi Beach. 30min. dauerte die Fahrt bis zum weltbekannten Surfstrand.
Auf dem Markt fand ich eine Kette, die eine kleine Uhr als Anhänger hatte. Für 15Dollar war es meine. Mehr machte ich aber nicht ausfindig.
Auf dem Weg zurück zum Bus durchquerte ich noch ein paar Surfershops und kaufte ein
T-Shirt von der eigenen Marke Bondi Beach.
Es war späten Nachmittag, die Sonne hing tief und ich find in meinem kurzärmeligen Shirt an zu frösteln. Auf dem Weg von der Bushaltestelle bis zum Hostel ging ich schnellen Schrittes damit meine Gänsehaut endlich verschwand.
Im Hostel zog ich mich erst mal wärmer an und ging dann einkaufen.
In der Küche herrschte allerdings Hochbetrieb und ich musste mir eine Herdplatte für mein Abendessen ergattern. Man hatte das Gefühl alle versammelten sich heute in der Küche. War aber auch schön, da man so schnell ins Gespräch kam.
Ich setzte mich zu einem deutschen Pärchen an den Tisch, die ungefähr in meinem Alter waren und sich schon gefragt hatten wer hier kitet. (wegen meiner Laptoptasche und meinem Schlüsselanhänger). Es stellte sich raus, dass die beiden auch aus dem Norden kommen und er Windsurfer ist. Wir unterhielten uns über Fehmarn, die Differenzen zwischen Surfern und Kitern und natürlich viel über Australien. Später gesellte sich noch ein deutsches Pärchen dazu und ich hatte für einige Stunden gute Unterhaltung.
Gegen 21Uhr machte ich mich auf ins Bett und schrieb für meinen Blog. (ihr sollte ja auch irgendwann was zu lesen bekommen)
Sydney
Sydney - 03.09.
Ich landete mal wieder um 8Uhr morgens und musste die Zeit im Flugzeug so gut wie es ging als Nacht nutzen. Aber spätestens am Kofferband wurde ich wach und hoffte, dass in HCMC alles geklappt hatte. Doch ich sah bei dem Sperrgepäck nur Surfboards. Bitte nicht. Lass wenigstens meinen Koffer da sein. Sonst wird’s die nächsten Tage ungemütlich.
Ich fragte noch mal nach meinem Kitegepäck und ich hatte wieder Hoffnung, denn der andere Sondergepäck Ausgang war auf der anderen Seite. Doch auch dort fand ich nichts meiner Handmadetasche ähnlichem Gepäckstück liegen. Ich fragte auch hier noch mal und siehe da in dem Moment wurde die Tasche rein gereicht. Puh. Glück gehabt. Das wäre schon mal.
Zurück am Gepäckband kam dann auch endlich mein Koffer. Geht doch. Alles wird gut.
Nur noch durch die Hundekontrolle, ausgeführt von einem mini Beagle und angekommen war ich. Ich suchte den passenden Airport Shuttle zu meinem Hostel und reihte mich zu den wartenden. Der Fahrer machte mir klar, dass er für das große Kitegepäck eine extra Gebühr haben wollte. Ich willigte ein und setzte mich. Als er mich abkassieren wollte und er nur bares sehen wollte hatte ich dann doch wieder ein Problem. Ich hatte bis dahin keine Australischen Dollar abgehoben. Doch netterweise lieh mir ein anderer deutscher Backpacker, der auch ein Hostel in meiner Straße hat, die 20$.
Im Eva´s Backpacker angekommen suchte ich mein Zimmer und stellte fest, dass alle noch schliefen. Naja, noch ist gut. Es war ja grade erst 9:30Uhr am Samstag. Da schlaf ich normalerweise auch noch. Ich stellte alles leise ab und nahm nur das nötigste mit raus um einkaufen zu gehen und mir dann ein 2. Frühstück zuzubereiten. Ich traf beim einkaufen den deutschen wieder. Als ich am Geldautomat stand und ihm sein Geld holen wollte funktionierte nichts. Er war zum Glück entspannt und meinte, ich könnte es ihm wieder geben sobald ich an mein Geld ran kommen würde. Ich wusste ja jetzt wo er wohnt. (dumm nur das ich immer noch nicht seinen Namen hatte und mein Konto für den restlichen Tag nicht ging).
Ich nutze das freie, dafür aber super langsame, Internet um mich bei Vodafone anzumelden und meine australische Nummer zu aktivieren. Die brauchte ich dringend um einige Leute, die ihren Van verkaufen wollten, anzurufen.
Später ging ich noch zu einer Adresse von einem Autohändler, aber da wurde ich nicht fündig. Fand dafür aber nebenan freies Internet und einen -yeah, alles cool, alles easy- mäßigen deutschen, der mir verschiedene Touren verkaufen wollte.
Ansonsten war ich damit beschäftigt der Versuchung sich schlafen zu legen zu wieder stehen.
Ich lernte zwei meiner Zimmergenossen kennen. Beides Franzosen, Girl & Boy. Den deutschen unter mir bekam ich nicht zu Gesicht.
Um 21Uhr begab ich mich dann endlich ins Bett um meinen Schlaf nach zu holen.
Ich landete mal wieder um 8Uhr morgens und musste die Zeit im Flugzeug so gut wie es ging als Nacht nutzen. Aber spätestens am Kofferband wurde ich wach und hoffte, dass in HCMC alles geklappt hatte. Doch ich sah bei dem Sperrgepäck nur Surfboards. Bitte nicht. Lass wenigstens meinen Koffer da sein. Sonst wird’s die nächsten Tage ungemütlich.
Ich fragte noch mal nach meinem Kitegepäck und ich hatte wieder Hoffnung, denn der andere Sondergepäck Ausgang war auf der anderen Seite. Doch auch dort fand ich nichts meiner Handmadetasche ähnlichem Gepäckstück liegen. Ich fragte auch hier noch mal und siehe da in dem Moment wurde die Tasche rein gereicht. Puh. Glück gehabt. Das wäre schon mal.
Zurück am Gepäckband kam dann auch endlich mein Koffer. Geht doch. Alles wird gut.
Nur noch durch die Hundekontrolle, ausgeführt von einem mini Beagle und angekommen war ich. Ich suchte den passenden Airport Shuttle zu meinem Hostel und reihte mich zu den wartenden. Der Fahrer machte mir klar, dass er für das große Kitegepäck eine extra Gebühr haben wollte. Ich willigte ein und setzte mich. Als er mich abkassieren wollte und er nur bares sehen wollte hatte ich dann doch wieder ein Problem. Ich hatte bis dahin keine Australischen Dollar abgehoben. Doch netterweise lieh mir ein anderer deutscher Backpacker, der auch ein Hostel in meiner Straße hat, die 20$.
Im Eva´s Backpacker angekommen suchte ich mein Zimmer und stellte fest, dass alle noch schliefen. Naja, noch ist gut. Es war ja grade erst 9:30Uhr am Samstag. Da schlaf ich normalerweise auch noch. Ich stellte alles leise ab und nahm nur das nötigste mit raus um einkaufen zu gehen und mir dann ein 2. Frühstück zuzubereiten. Ich traf beim einkaufen den deutschen wieder. Als ich am Geldautomat stand und ihm sein Geld holen wollte funktionierte nichts. Er war zum Glück entspannt und meinte, ich könnte es ihm wieder geben sobald ich an mein Geld ran kommen würde. Ich wusste ja jetzt wo er wohnt. (dumm nur das ich immer noch nicht seinen Namen hatte und mein Konto für den restlichen Tag nicht ging).
Ich nutze das freie, dafür aber super langsame, Internet um mich bei Vodafone anzumelden und meine australische Nummer zu aktivieren. Die brauchte ich dringend um einige Leute, die ihren Van verkaufen wollten, anzurufen.
Später ging ich noch zu einer Adresse von einem Autohändler, aber da wurde ich nicht fündig. Fand dafür aber nebenan freies Internet und einen -yeah, alles cool, alles easy- mäßigen deutschen, der mir verschiedene Touren verkaufen wollte.
Ansonsten war ich damit beschäftigt der Versuchung sich schlafen zu legen zu wieder stehen.
Ich lernte zwei meiner Zimmergenossen kennen. Beides Franzosen, Girl & Boy. Den deutschen unter mir bekam ich nicht zu Gesicht.
Um 21Uhr begab ich mich dann endlich ins Bett um meinen Schlaf nach zu holen.
HCMC / Hoh Chi Minh City 02.09.
What a day, oh what a day.
Gegen 8Uhr Ortszeit landete ich in HCMC. Da der Weiterflug erst um 20:30Uhr ging und ich keine Lust hatte 13Std. auf dem Flughafen zu warten, fuhr ich in die City.
Das Visum hatte ich schon von Zuhause aus beantragt und musste mir nur noch einen Stempel holen. Leider hatte ich die zwei erforderlichen Fotos vergessen. Aber gegen 5Euro wurde dann dort vor Ort ein Foto von mir gemacht und alles war gut.
Draußen angekommen suchte ich erst mal nach Schließfächern für mein überflüssiges Handgepäck. Für ca 8 Euro konnte ich meine Sachen dort beaufsichtigen lassen. War zwar ziemlich teuer, aber was solls. Wer will schon Kissen und Bücher mit sich rum schleppen.
Außerdem bekam ich noch einen Stadtplan und den Tip mit welchem Bus ich günstig ins Stadtzentrum komme. Für 1USD für der Bus mich zum Ben Than Market welcher mich an die Märkte in Bangkok erinnerte.
Da die Busstation an einem riesigen Kreisel war und auch die Vietnamesen wie die wilden fahren, war es eine Herausforderung auf die andere Straßenseite zu gelangen ohne angefahren zu werden. Ich wartete auf Einheimische um mich dann denen an die Fersen zu heften, aber da kam leider gerade niemand. Also versuchte ich allein mein Glück den Zebrastreifen zu überqueren. Jetzt fragt man sich sicher wo das Problem liegt, aber hier hielt einfach niemand an. Ob der Streifen nun da war oder nicht machte keinen Unterschied. Anstatt anzuhalten wurde lieber gehupt. Doch davon löst man sich auch nicht in Luft auf. Nach beinaher Kollision mit Bus & Roller kam ich dann doch heil beim Markt an.
Als erstes sah ich einen Uhrenstand, der wie gerufen kam. Ich ließ gleich die Batterien meiner Uhr erneuern und konnte so entspannt den Tag verbringen ohne Angst, den Flieger zu verpassen.
Ich schlenderte durch etliche Reihen verschiedener Stände und fühlte mich, wie schon erwähnt, an den großen Markt von Bangkok erinnert. Allerdings war dieser glücklicherweise überschaubarer. Es gab Kleidung, Schuhe, Schmuck, Acessiores, Obst, Gemüse, Kaffee und eine Halle mit frischem Fisch und Fleisch. Doch da hielt ich es nicht lange aus. Es stank total nach Fisch. Der Fisch wurde frisch geschlachtet und auf der Platte daneben saß das Baby und spielte.
Ich kaufte Souveniers, Ananasa und Papaya und setzte mich damit in einen gegenüberliegenden Park um es mir schmecken zu lassen. Die Luft war schwül/warm und ab und an liefen mir Schweißperlen über die Stirn.
Drei Mädchen kamen und guckten mich ganz fasziniert an. Sie fragten ob sie sich setzen könnten. Klar, warum nicht. Ich hatte das Gefühl sie freuten sich englisch zu sprechen und ein blondes, europäisches Mädchen zu sehen. Sie fragten viel über Deutschland und über mich, wollten dann letztendlich doch nur etwas von hilfebedürftigen Urwaldeinwohnern verkaufen. Sie waren Volontäre bei einer Organisation die diese armen Menschen unterstützen. Da sie überhaupt nicht aufdringlich waren und ich sie wirklich nett fand kaufte ich für 1.50€ einen Schlüsselanhänger ab. Ich sehe es als Spende, ob für die armen Urwaldeinwohner oder wen auch immer.
Von dort aus machte ich mich dann auf den Weg zu weiteren Sehenswürdigkeiten.
Auf dem Weg dort hin sprach mich eine Thai an und ich unterhielt mich kurz mit ihr. Sie hatte das gleiche Ziel und wir gingen ein Stück zusammen. Sie erzählte von ihrer jüngeren Schwester, die bald für 1 Jahr nach Deutschland gehen würde. Ich fragte wohin und sie meinte Hamburg. Ich erzählte ihr, dass ich von dort komme. Sie war sehr interessiert, wollte wissen was eine kleine Wohnung kostet und ob es für ein Mädchen sicher wäre dort alleine aus zu gehen etc. Dann fragte sie ob ich nicht kurz mit zu ihrer Familie kommen könnte um der Großmutter, die Angst um ihre Enkelin hatte, etwas zu berichten. Ich wollte das eigentlich und gab ihr erst mal nur meine Email Adresse, so dass ihre Schwester mir schreiben könnte wenn sie Fragen hat. Doch sie fragte erneut ob ich nicht mit zum Lunch kommen möchte und wir danach dann zusammen wieder zu unserem Sightseeingprogramm zurück kehren würden. Sie selber war mit ihrem Mann auch dabei sich die Stadt anzugucken, weil sie nur zu Besuch bei ihrer Familie war. Ich willigte dann doch ein, warum weiß ich nicht. Aber ich hatte irgendwie keine Bedenken.
Wir fuhren mit dem Taxi und die Familie begrüßte mich sehr herzlich. Allerdings war die Schwester gerade nicht da und wir aßen erst mal zusammen. Da der Bruder Kartendealer im Casino war wollte er mir unbedingt das Spiel 21 beibringen. Er erklärte mir und seiner Schwester das Spiel mit ein paar Tricks und wir spielten eine Runde.
Er erzählte von einer Dame die den Vorabend 80.000$ an seinem Tisch gewonnen hatte und das diese heute vorbei kommen wollte um mit ihm noch zu einem andren Casino zu fahren.
Als sie kam lud er sie zu einer Runde gegen seine Schwester und mich ein. Er gab seiner Schwester 200$, dass als Einsatz nutzen sollte. Zuerst guckte ich nur zu, weil ich mich nicht drauf einlassen wollte, aber dann wollte die Dame auch mal ne Runde gegen mich spielen. Ich dachte mir nichts bei und nahm die Karten auf. Da wir die Tricks und Zeichen kannten konnte uns ja nichts passieren und wir gewannen eine Runde nach der anderen. Doch plötzlich legte sie dann 5000$ auf den Tisch. Ich staunte nicht schlecht und wusste gar nicht was los ist. Erst als ich kapierte das wir mit dem Einsatz mit gehen mussten um das sichere Spiel für uns zu gewinnen fing mein Herz an zu rasen. Was sollte das hier? War das nur ein Spiel? Will der Bruder nur die Frau abzocken oder will er auch mich reinlegen? Ich war mir nicht sicher ob man es auf mich abgesehen hatte oder doch auf die reiche Dame. Ich überlies das spielen der Schwester und versuchte nur noch passiv daneben zu sitzen. Doch leider ließ der Bruder mich nicht in Ruhe, denn die Dame wurde mit jedem verlorenen Spiel langsam unruhig und wollte bares Geld sehen da wir auf Kredit spielten. Der Bruder dachte sich immer wildere Geschichten aus bis er sie bat mit mir kurz alleine reden zu dürfen. Ich überlegte nur wie ich aus dieser Situation wieder raus kommen sollte. Ich sagte dem Bruder, dass ich es unverschämt finde was er da tat und warum er mich in seine krummen Geschäfte rein zieht. Ich machte ihm deutlich, dass ich darauf kein Bock hätte und mich vom Acker machen werde. Wir gingen wieder rein und er bat die Dame das spiel für eine Stunde zu unterbrechen damit wir das Geld holen könnten. Mittlerweile ging es um gut 50.000$. Die Dame ging und der Bruder versuchte erneut mich von dem Deal zu überzeugen. Jetzt bot er mir sogar Prozente von dem Gewinn an und meinte ich könnte damit doch einen tollen Urlaub machen. Ich sagte ihm erneut was für eine Frechheit ich die Aktion finde, griff meine Sachen und ging schnellen Schrittes, ohne mich noch mal umzudrehen raus.
Die Schwester lief hinter mir her, entschuldigte sich, sie hätte davon nichts gewusst und fragte ob wir jetzt zusammen zurück fahren wollten. Ich lehnte ab, ließ mir aber von ihr Geld für die Fahrt zurück geben.
Auf dem Weg mit dem Roller zurück konnte ich gar nicht richtig glauben was mir gerade wieder fahren ist. In Hang Over 2 wurde gesagt: „Bangkok hat ihn“. Ich war froh das HCMC mich wieder los gelassen hatte. Der Schock saß tief.
Einige werde sich sicher fragen warum ich mit gegangen bin, was ich mich dann auch hinterher gefragt habe. Normalerweise würde ich das nie machen, aber die Frau wirkte wriklich sehr nett und vertrauenswürdig. Das war dann auch das erste und letzte Mal das ich so etwas gemacht habe.
Nachdem der Rollerfahrer mich abgesetzt hatte ging ich sofort unter Touristen, setzte mich und atmete erst mal tief ein und aus. Je mehr ich begriff was hätte passieren können, je schlimmer ging es mir. Ich versuchte sofort Simon zu erreichen, doch er konnte gerade nicht telefonieren.
Ich versuchte mich zusammen zu reißen und ging in ein Shoppingcenter. Mit neuen Schuhen machte ich mich dann auf den Weg um langsam wieder zurück zu meinem Ausgangspunkt zu schlendern und mit einer Massage den Citytrip zu beenden.
Ich schaffte es diesmal problemlos zur Bushaltestelle zu gelangen, dank einer Einheimischen ;-), und fuhr zurück zum Flughafen.
Aber leider sollte das Schrecken noch kein Ende haben. Als ich einchecken wollte fragte man mich nach meinen Gepäckstreifen. Ich sagte, ich hätte keine bekommen und erzählte ihr, dass in Frankfurt die Tags gerade aus waren und man mich schon mal los schickte. In dem Moment hatte ich nicht dran gedacht, dass ich einen Abriss davon benötige.
Nach einer kurzen Suchaktion hatte man dank meiner Adressschilder die Koffer gefunden.(danke Simon!)
Ich konnte nun endlich Richtung Sydney aufbrechen. Ich hatte aber auch wirklich genug von Asien und konnte es kaum erwarten Australien mit seinen Europa ähnlichen Bedingungen zu erreichen.
Dienstag, 30. August 2011
jenny in oz
hallo freunde,
eigentlich müsste ich meinen blog umbenennen, aber ich schreibe einfach hier weiter.
die vorbereitungen laufen seit wochen auf hochtouren und nun geht es in zwei tagen los. es gibt immer noch ein paar dinge die ich erledigen muss, aber das ist alles zu schaffen.
meine vorfreude steigt und ich bin gespannt auf die zeit die kommt.
hinzu kommt das ich morgen meinen letzten arbeitstag bei dhl habe und mich hier von allen verabschieden muss.
nach australien wird dann komplett neu angefangen. mit hoffentlich viel neuer engerie werde ich mich meinem neuen job bei jungheirich stellen.
sobald ich die ersten tage in down under gemeistert habe werde ich hier berichten.
also bis bald
eigentlich müsste ich meinen blog umbenennen, aber ich schreibe einfach hier weiter.
die vorbereitungen laufen seit wochen auf hochtouren und nun geht es in zwei tagen los. es gibt immer noch ein paar dinge die ich erledigen muss, aber das ist alles zu schaffen.
meine vorfreude steigt und ich bin gespannt auf die zeit die kommt.
hinzu kommt das ich morgen meinen letzten arbeitstag bei dhl habe und mich hier von allen verabschieden muss.
nach australien wird dann komplett neu angefangen. mit hoffentlich viel neuer engerie werde ich mich meinem neuen job bei jungheirich stellen.
sobald ich die ersten tage in down under gemeistert habe werde ich hier berichten.
also bis bald
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