Mittwoch, 28. Januar 2009

unser Van

ach, hier noch mal ein paar Fotos zu unserem Van...
so sah er vor der Reise auf die Südinsel aus,












dann haben wir ihn bei guus noch etwas aufgebessert indem wir eine Komode aus unserem alten Camper rein gebaut haben sowie einen Schrank, eine Sitzbank und einen zusammenklappbaren Tisch.












Heaphy Track 25. -26.01










Am 25.01 stand Wandern auf dem Programm. Der Küstenabschnitt des Heaphy Tracks, der als einer der acht „Greatwalk´s“ ausgeschrieben ist, sollte es sein. Da der Karuhangi National Park sich als größter Neuseelands bezeichnen kann, ist es eine weite Strecke von dem einen Ende des Walks zum Anderen zu fahren und der Transfer dementsprechend teuer. Dies war der Grund warum wir uns nicht dafür entschieden haben den kompletten Track über 5 Tage und 82km zu trampen, sondern nur den schönsten Teil an der Küste zu laufen. Wir buchten uns für eine Nacht in der Heaphy Hut am Ende des Küstenabschnitts ein. Der Walk bis dort hin war mit 5 Std. angegeben, also locker an einem Tag zu schaffen.
Da wir eine Bucht bei Niedrigwasser durchqueren mussten und dies am Nachmittag der Fall war, brauchten wir nicht zwingend früh aufzustehen. Bis wir all unsere Sachen zusammen gepackt und gefrühstückt hatten war es halb zwölf und wir gingen los.
Der Weg war einfach zu laufen und ging minimal Berg auf und Berg ab. Er führte uns durch den Busch, an der Küste entlang sowie durch Palmenwälder.
Der Track mit den schönen Nikaupalmen und der wilden Küste im Hintergrund war für mich der Schönste, den ich bis jetzt gelaufen bin. Nach 3 Std. machten wir eine Pause, entspannten unsere Beine, aßen ein Sandwich und eine Orange. Eine halbe Std. nachdem wir wieder los gelaufen waren überkam mich die Lustlosigkeit und es war Zeit für Musik. Ich schaltete meinen Ipod ein und ging (leise) Mitsingenderweise weiter. Doch so lange brauchte ich mich mit der Musik gar nicht mehr motivieren, denn schon eine weitere halbe Std. später kamen wir an der Hütte an. Insgesamt waren wir jetzt ca. 4 Std. gewandert (reine Laufzeit).
Kaum hatte ich meinen Rucksack abgeschnallt, wurde ich auch schon von den lästigen Sandflies belagert und gestochen. Simon suchte uns zwei Matratzen in dem Bettenlager aus und packte unsere Schlafsäcke drauf.

Die Holzhütte kann man sich folgenderweise vorstellen: Ein großer Raum, der einen Küchenbereich mit Sitzecke und zwei Schlafräume beeinhaltet. In den Schlafräumen befinden sich an beiden Seiten Hochbetten, die über die komplette Länge des Raumes gebaut wurden. In der Mitte ist Platz für einen kleinen Gang. Der kleinere Raum hatte nur auf einer Seite Betten. Wir schiefen in dem größeren Raum, oben. Das Hochklettern der Leiter kam mir ein wenig wie in Boltenhagen vor :-).
Damit uns die Sandflies nicht ganz zerstachen, gingen wir runter zum Strand. Mir reichte es allerdings aus mit den Füßen ins Wasser zu gehen, da es doch sehr kalt war. Wir legten uns in den Sand und dösten etwas. Zurück in der Hütte kochten wir uns Nudeln mit Soße (für manche Leser das Lieblingsessen ;-) )
Da ich ja immer nicht so gut einschlafen kann, wenn so viele Leuten in einem Raum zusammen schlafen (ich bin leider zu Geräuschempfindlich geworden, tja mein ruhiges Zimmer zu Hause hat scheinbar auch seine Nachteile…) lag ich noch lange Zeit wach. (Kim, du tust mir echt Leid, ich würde abdrehen wenn das öfters so wäre…)
Gegen 7 Uhr erwachte ich das erste Mal, döste aber bis 7.40Uhr noch vor mich hin, bis es dann lauter wurde und einer nach dem anderen anfing seine Sachen einzupacken. Simon wurde auch wach, wollte aber wie immer noch nicht hoch, also las ich noch ein wenig mein unterhaltsames Buch weiter.
Um ca. 9.30Uhr machten wir uns dann auf den Weg zurück zu unserem Auto. Der Weg war zwar der Selbe dennoch wieder schön zu laufen. Zum Ende wurde wieder der Ipod gezückt um mir noch etwas Motivation zu entlocken, allerdings war ich nicht mehr bereit das vorherige Tempo zu halten.
Trotzdem kamen wir 20 Min. schneller als auf dem Hinweg beim Auto an.
Allem in allem hat mir der Track sehr gut gefallen und es hat sich die Fahrt hierher gelohnt.

Für Mama und Papa:
Wir haben uns hinterher noch die Höhlen angeguckt. Allerdings ist das große Höhlesystem nur per Tour zu erreichen, das muss damals noch offen gewesen sein…? Wir konnten uns aber kleinere Höhlenabschnitte frei angucken, was auch schon toll war. Die Wege dort hin scheinen neu angelegt zu sein, genauso wie die Infotafeln und das Toilettenhaus auf dem Parkplatz.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Abel Tasman Park die 2.

Bevor wir die Schotterstrasse zum Campsite Totaranui im Abel Tasman Park hoch fuhren, an dem wir nach unserer Wanderung des Abel Tasman Coast Tracks vor einigen Tagen angekommen waren, schauten wir uns noch einen Wasserfall an, der auf dem Weg lag.








Nächsten Tag ging es dann aber nach Totaranui, auch wenn der Campinplatz ausgebucht war.Wir kamen gegen späten Mittag dort an und suchten uns eine kleine Wanderung für den restlichen Tag aus. Sie sollte 1Std. dauern und zu der nächsten nördlicheren Bucht führen. Nach 35min. waren wir dort und legten uns an den fast menschenleeren Strand. Wir verbrachten ca 2Std. dort, badeten und sonnten uns. Dann ging es wieder zurück.
Für den darauf folgenden Tag beschlossen wir eine größere Wanderung zum nördlichsten Punkt des Abel Tasman Parks, dem Seperation Point, zu machen. Wir wanderten um 10.30Uhr bei strahlend blauen Himmel los und erreichten drei Std. später das Ziel. Da auch hier Seehundkolonien sein sollten, machten wir uns auf die Suche, konnten aber nur zwei erspähen.
Dort oben rasteten wir dann und aßen unsere Sandwiches mit super tollem Ausblick.
Von da aus wanderten wir noch ein Stück weiter an einen Strand, wo wir uns in der Sonne ausruhten. Gegen 16Uhr ging es dann wieder 2,5Std. zurück. Ziemlich geschafft kamen wir am Van an und wärmten unser Essen auf, da ich den Tag davor Lapskaus für zwei Tage gemacht hatte. Da wir beim Essen von den lästigen Sandflys (winzig kleine Mücken) geärgert wurden, fuhren wir gleich danach weiter und suchten uns einen netten Schlafplatz an einem kleinen Hafen, wo auch schon andere Camper standen.

Cape Farewell













Weiter ging es zum nördlichsten Punkt der Südinsel. Zuerst informierten wir uns bei dem kleinen Infocenter vor Ort über die möglichen Wanderwege, dann ging es zum Cape. Dort konnten wir wieder zwei Seehunde entdecken und wanderten ein kleines Stück an der Küste entlang. Danach ging es weiter westlich und vom Parkplatz einen 20minütigen Walk zum Strand. Dort angekommen sah man Sanddünen so weit das Auge reicht, sowie eine teilweise felsige Küste. Es sah wunderschön aus. Leider war es sehr windig und der Sand peitschte einem um die Beine. Nachdem wir Fotos geschossen hatten und etwas am Strand lang gegangen waren ging es wieder zurück.

Kaiteriteri

Den darauf folgenden Tag (15.01) verbrachten wir in einem beliebten Ferienort.
Da ich gerne einen Strandtag einlegen wollte und schon morgens strahlend blauer Himmel war, passte es perfekt. Ich schrieb eine lange Zeit Tagebuch, um die letzten Tage nach zu holen wärend Simon den Strand entlang ging. Als er wieder kam gingen wir zum Van und kochten Mittag. Ich hatte jedoch noch nicht so einen großen Hunger und verpackte meine Portion in einer Tupperschüssel für abends, ein Joghurt genügte erst mal. Dann zogen wir um an den Hauptstrand, da es dort laut Simon windgeschützter sein sollte. Dem war auch so und ich legte mich wieder in die Sonne und las. Simon ging die vielen Motorboote bestaunen, die dort geslippt wurden. Hier hat fast jede zweite Familie ein Boot um Wasserski oder Donout zu fahren, oder um zu angeln. Ja, ein kleines Boot wäre hier schon nicht schlecht, das dachten wir auch öfters. Aber wir haben auch schon Schilder gesehen das man sich eins mieten kann und kein Bootsführerschein erforderlich ist. Das wäre bei der nächsten Gelegenheit eine gute Alternative zum Kajakfahren oder Wandern. Gegen 18Uhr war dann auch mal Schluss mit Sonne und ich ging auf dem Campingplatz gegen über der Strasse, an den ich mich übrigens aus meiner Zeit mit meinen Eltern erinnern konnte (ich weiß noch das es dort eine riesiges Stück Rumsteak mit Zwiebel gab und Papa sich wie ein Schneekönig darüber gefreut hat), duschen. Normalerweise dürfen natürlich nur Camper die Duschen in Anspruch nehmen, doch wie wollten sie das kontrollieren…Außerdem machte ich das damals mit meinen Eltern auch schon so und wusste das es kein Problem ist.
Nach dem ich mein Mittag gegessen hatte gingen wir noch ein Bier, im wohl einzigen Pub/Restaurant, an der kleinen Promenade trinken und beobachteten die Leute bei ihrem abendlichen Strandspaziergang.

Abel Tasman Coast Track

Am 12.01 ging unsere Kajaktour in den Abel Tasman Park los. Wir wurden um 9Uhr vom Kajakunternehmen vor der Wassertaxibase, wo wir unseren Van für die Tage abstellten, abgeholt. Bei den Kajaks angekommen wurden all unsere Sachen verstaut, es wurden Verhaltensregeln mit geteilt und Schwimmwesten ausgeteilt. Das ganze zog sich über zwei Stunden hin und in der Zwischenzeit starteten bereits viele andere Kajakfahrer, aber wie es schien hatte unser Guide wohl alle Zeit der Welt. Nachdem wir Vorwärts- und Rückwärtspaddeln im Wasser gezeigt hatten durften wir los.
Der erste Teil der Strecke war nicht sonderlich aufregend, doch schon nach einer halben Std. begannen die vielen Buchten in der Sonne vor uns zu leuchten. Wir hielten an einer, aßen etwas und legten uns in die Sonne. Nach ca. 2Std. ging es dann weiter bis zu unserem ersten Ziel, Anchorage Bay. Die Bucht war sehr gross und es gab dort drei verschiedene Strandabschnitte. Die Frage war jetzt, welche war die Richtige…Wir entschieden uns laut Karte für die in der Mitte, doch als wir dort anlegten kam uns eine Frau entgegen die uns mitteilte das dies nicht Anchorage Bay wäre, sondern ein Strandabschnitt weiter. Alles klar, gut zu wissen. Wir zogen also wieder unser Kajak ins Wasser und paddelten zur richtigen Bucht. Nachdem wir das Kajak an Strand gezogen hatten ging es erst einmal baden. Das Wasser war richtig schön warm und überall konnte man Seesterne auf dem Grund entdecken. Nach´m baden wurde das Kajak ausgepackt und das geliehene Zelt auf´n Zeltplatz aufgebaut. Nach´m Essen gingen wir noch am Strand spazieren und erkundeten die Gegend.








Am nächsten Morgen schliefen wir bis ca 9Uhr, da wir schon hörten das es regnete. Das Wetter sah wirklich nicht berauschent aus, obwohl Sonne angesagt war. Wir packten all unser Zeltequipment zusammen und verstauten wieder alles im Kajak. Gegen 11Uhr ging es dann los und die Sonne kam raus.
Schon nach kurzer Fahrt sahen wir Seehunde auf zwei kleinen Inseln, die wir eine Zeit lang beobachteten.


Von da aus ging es grade rüber bis zur nächsten großen Felsecke, die wir umrunden mussten. Mich machte die große Insel die ich weiter weg sah jedoch stutzig, denn laut Karte müsste dies dann schon fast bei unserem Ziel sein und das konnte doch gar nicht angehen. Wir sahen vom weiten eine geführte Kajaktour und paddelten so schnell wir konnten auf die zu, um sie noch zu erwischen. Wir schafften es und fragten wie die Bucht hieße aus der sie grade gekommen waren. Jetzt wussten wir, dass wir wirklich schon so weit gepaddelt waren und ein paar schöne Buchten verpasst hatten. Der Grund hierfür war, dass wir nicht nah genug an der Küste lang sind. Wir warfen einen Blick auf die Uhr und stellten fest es uns erlauben zu können umzudrehen. Wir fuhren zwei schöne Buchten an und pausierten in einer. Hier sah es eher nach einer Sandbank aus auf der wir gestrandet waren, mit super schönem türkisen Wasser und fast weißen, menschenleerem Strand.
Nach kurzem Aufenthalt ging es weiter. Kurz vor unserer Zielbucht sollte sich eine Insel befinden auf der es auch Seehunde zu sehen gibt. Wir umrundeten die Inseln und machten Fotos von den sich in der Sonne wälzenden Seehunden. Auch einige Seehundbabys konnten wir sehen und hören. Dann ging es aber schnell rüber zur Onetahuti Bay, denn um 15Uhr mussten wir dort unser Kajak abgeben. Wir kamen pünktlich dort an, räumten das Kajak aus und bauten unser Zelt auf. Als wir fertig waren wurde das Kajak vom Wassertaxi abgeholt und zurück gebracht.

Danach legte ich mich an den wunderschönen Strand und genoss die Sonne.
Kurz nachdem wir eingeschlafen waren wurde ich von einem knisterndem Geräusch wach und war mir sofort bewusst das ein Possum (ein Tier, was hier teilweise eine Plage ist) sich an unserem Essen zu schaffen machte. Normalerweise sollte man seine Essensvorräte im Kajak lassen, doch da es bereits abgeholt wurde wickelten wir alles in zwei Plastiktüten ein. Simon ging raus und versuchte es zu verscheuchen, was gar nicht so einfach war. Dann packte er alles in eine Art Seesack, der für unser Zeltequipment bestimmt war. Das Possum versuchte es erneut, gab aber irgendwann auf und wir konnten endlich in Ruhe schlafen.
Am 3.Tag klingelte der Wecker schon um 5.30Uhr, da wir einen Teil des zu wanderndem Weges bei niedrig Wasser überqueren mussten. Wir packten das geliehene Zelt, die Isomatten und den Kocher in einen Sack, unsere Schlafsäcke in einen zweiten. Beide legten wir am Strand ab, die später vom Wassertaxi eingesammelt wurden. Leider war es heute bedeckt und die Strände leuchteten nicht im Sonnenlicht. Aber die Wanderung war trotzdem schön.Gegen Mittag kamen wir völlig müde am Ziel an und legten uns an den Strand zum Schlafen. Später kam die Sonne doch raus und es wurde schön warm. Gegen 15Uhr wurden wir vom Wassertaxi abgeholt und fuhren zu unserem Startpunkt. Die Fahrt hatte sich echt gelohnt, denn so konnten wir noch einmal alle Buchten im Gesamtüberblick sehen und feststellen wie schön es war.

Sonntag, 11. Januar 2009

Queen Charlotte Track in den Malborough Sounds













Am 06.01 um 11.30Uhr starteten wir unsere Wanderung, etwas später als geplant, denn die Sonne lockte einen heute nicht aus´m Bett und wir kamen nicht richtig hoch.
Aber kurz nach dem wir gestartet sind zeigte sich die Sonne dann doch und es wurde ziemlich warm, vor allem mit dem Rucksack auf dem Rücken. Der Weg war leicht zu bewältigen und man hatte zwischendurch immer einen schönen Blick auf die Buchten.

Gegen 14Uhr legten wir eine kleine Pause zum essen ein, von wo aus wir schon auf der anderen Seite der Bucht unseren Backpacker erahnen konnten. Kurz bevor wir dort ankamen musste ich erst einmal meine mitlerweile aufgescheuerte Blase verarzten. Von da an gings nur noch langsam voran, aber es war ja nicht mehr weit. Der Backpacker hatte nur zwei Zimmer für 6 Personen und schien eher wie eine kleine Ferienwohnung. Zur Begrüßung gab es frische selbst gebackene Muffins von der Besitzerin, sehr lecker. Danach wurd sich erst einmal ausgeruht und abends ging es noch einmal ein kleines Stück den Weg zurück zu einer Lodge, wo es ein Bier für Simon und ein Eis für mich gab.
Das Frühstück am nächsten Morgen viel sehr sperrlich aus, da wir nicht so viel Essen mit hatten. Meine beiden Blasen wurden ordentlich verpackt und um kurz nach zehn ging es dann wieder los. Die erste Std. war ziemlich schmerzhaft für meine Füße, aber da musste ich durch, andere Schuhe hatte ich leider nicht mit. Als mich die Lust verließ und ich am liebsten sitzen geblieben wäre, nachdem die Pflaster schon zweimal erneuert wurden, packte ich meinen Ipod aus und hörte Musik zur Ablenkung, das half.
Um 13Uhr machten wir unsere Mittagspause. Ich aß Reis mit Annanas und Simon Spaghetti aus der Dose. Wir beeilten uns mit Essen, denn um 15Uhr sollte uns die Fähre abholen und es waren laut Schilder noch 2Std. zu laufen bis dahin, also war Tempo angesagt. Leider kam kurz nachdem wir los gingen eine ziemliche Steigung, die irgendwie kein Ende nahm. Da ich es hasste bergauf zu gehen, suchte ich nach einem motivierenden Lied, was ich auch fand, und es ging weiter. Der Anstieg dauerte fast ne halbe Std. und wir waren fix und fertig als wir endlich die 200 Höhenmeter überwunden hatten. Danach ging es logischerweise nur noch bergab, was fast genauso anstrengend war, aber wir hatten ja keine Zeit. Um 14Uhr kamen wir an einer Bucht an und fragten uns welche das sei, denn das konnte doch noch nicht das Ende sein, wir waren schließlich erst ne Std. unterwegs. Wir stellten dann aber schnell fest das wir das Ziel erreicht hatten und dank unserem Marathon nur die hälfte der Zeit gebraucht hatten (und wohl doppelt so viele Kalorien verbrannt:-).

Wir nahmen somit eine frühere Fähre und waren gegen halb vier an der Bucht wo unser Van stand. Aber bevor es mit dem Auto weiter ging wurde erst einmal am Strand relaxt, Tagebuch geschrieben und gebadet.

Nelson



Neujahr stand ich erst um halb zwölf auf, beeilte mich dann mit fertig machen, denn ich wollte um kurz vor zwölf Astrid anrufen um mit ihr und den anderen live am Telefon zusammen ins neue deutsche Jahr zu rutschen. Es klappte auch super, zwei Minuten vor zwölf hatte ich sie an der Leitung und ich hörte alle anstoßen und sich ein frohes Neues zu wünschen. Danach wurde ich rumgereicht und sprach fast mit jedem, richtig schön.
Wir drei verbrachten unseren Tag an einem Fluss, nahe unserem Stellplatz. Wir chillten dort in der Sonne, badeten und sprangen ins kalte Wasser.



Die nächsten Tage gingen wir zweimal an den Strand, der mich total an St. Peter erinnerte mit den vielen Kitesurfern, dem Wind und dem langen breiten Strand.



Am Sa. besuchten wir den Markt auf dem wir deutschen Leberkäse mit Sauerkraut aßen, sowie ein richtig leckeres Crepe. Vollgefuttert gings ins Schwimmbad und ich probierte aus mit meiner neuen Schwimmbrille ein paar Bahnen zu schwimmen. Die Brille war super, es kam kein Wasser rein, die Linsen machten somit keine Probleme und ich konnte endlich gut im Wasser sehen. Abends ging es dann noch mal los in die Stadt. Es war Jazz Festival und Ole wollte sich das gerne anhören. Meine Musikrichtung war es überhaupt nicht, aber ich war nicht abgeneigt mich vllt. vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Doch schon nach 10min. stellte ich fest das meine Meinung über Jazz bleiben würde, aber ich hielt 1,5 Std. durch, danach gingen wir in die Strasse mit den Clubs und dort von einer Bar zu der nächsten, wo überall etwas getanzt wurde. Simon und ich hielten bis zur Sperrstunde (also 3Uhr) durch, Ole ging schon etwas früher.
Am 04.01 war dann Abfahrt angesagt. Ole fuhr schon mittags los nach Blennheim um sich dort einen Job zu suchen, wir fuhren späten Nachmittag zurück zum Queen Charlotte Drive um am 06. dort unsere Wanderung zu starten.

Nelson - Sylvester


Am 31.12 gegen Mittag erreichten wir Nelson, die Stadt mit den zweit meisten Sonnenstunden Neuseelands und in der wir Sylvester verbringen wollten.
Erst einmal ging es zum Infocenter um einen kleinen Einblick zu bekommen.
Danach liefen wir durch die Innenstadt um uns für den Abend schon mal etwas auszugucken und um das Duschhaus aufzusuchen, zu dem es später gehen sollte. Aber vorher noch Essen einkaufen für den Abend. Es gab Salat mit Schafskäse und Oliven dazu Rumsteak (was hier sogar billiger ist als Chicken) und Kartoffeln. Da ich super müde und nicht so gut drauf war, stand für mich Schlafen an oberster Stelle, was als nächstes an der Reihe war. Ole war fit und wir verabredeten uns später bei den Duschen. Simon und ich fuhren Richtung Wald um dort zu parken, denn ich konnte mich noch gut daran erinnern, mit meinen Eltern auch dort gestanden zu haben. Wir wurden auch fündig und machten eine Mittagsstunde. Hinterher gings duschen, allerdings im Schwimmbad, da das Duschhaus schon zu hatte. Nachdem wir frisch für den Abend waren fuhren wir zurück zum Parkplatz nahe des Waldes und kochten dort unser Essen. Später kamen unsere Nachbarn, zwei Pärchen um die 30, die dort mit einem Wohnmobil standen, zu uns und fragten ob wir nicht zusammen in die Stadt fahren wollen und wir ja für ein Bier rüber kommen könnten. Nachdem wir abgewaschen hatten, nahmen wir Bier und Sekt und gingen rüber. Zu um 22Uhr war ein Taxi bestellt, das allerdings fast ne Std. später immer noch nicht da war, also blieb uns nichts anderes übrig als in die Stadt zu laufen. Dort suchten wir uns eine Bar am Trafalgar Platz aus, auf dem eine Liveband spielte.
Ziemlich schnell war es dann schon 24Uhr und wir stießen alle zusammen an und wünschten ein Happy New Year. Mhh…irgendwie kam es mir nicht vor als wenn Neujahr war, sondern eher als wenn man hier am Wochenende ganz normal weg geht. Denn normalerweise sind an Sylvester alle meine Freunde um mich rum und es dauert einige Minuten bis man endlich jedem Frohes Neues gewünscht hat. Ich vermisste das und es war der erste Abend mit richtig dollem Heimweh! Kurz darauf verließen wir die Bar und machten uns auf in die Strasse wo die meisten Bars und Clubs waren. Dort trennten wir uns von den anderen vier denn es schien, dass sie gerne alleine weiter gehen wollten. Wir gingen in einen Club wo richtig gute Musik gespielt wurde, rockten die Tanzfläche und ich vergaß mein Heimweh für ne Zeit.
Gegen 5Uhr waren wir zurück am Van, obwohl um 3Uhr hier ja schon die Sperrstunde in jedem Club einsetzt, aber da wir noch mit zwei deutschen Mädels in nem Burgerladen waren und danach kein Taxi fanden, liefen wir wieder den ganzen Weg zurück.

Wellington / Überfahrt nach Picton

Die Hauptstadt von NZ erreichten wir am Abend des 29.12.
Wir schlenderten durch die Straßen und am Hafen entlang. Dort sahen wir einen schönen Regenbogen bzw. teilweise sogar zwei. Danach gings auf den Mt. Victoria um den restlichen Sonnenuntergang über der Stadt zu sehen. Dort oben parkten wir auch den Van über Nacht.

Am nächsten Tag bummelte jeder alleine durch die Stadt, da wir unterschiedliche Vorhaben hatten. Ich schlenderte erst einmal zum Hafen, legte mich dort in die Sonne auf eine Bank und telefonierte mit meiner liebsten Cousine.
Kurz darauf traf ich mich mit Simon und wir fuhren zusammen Cable Car. Die Fahrt führte auf einen Berg rauf von wo man auch eine schöne Sicht über die Stadt hatte. Außerdem gab es dort ein kleines Cable Car Museum und einen großen botanischen Garten. Wir machten Fotos, guckten uns das Museum an und fuhren dann aber wieder runter, denn wir hatten nur bis 18Uhr Zeit, dann mussten wir bei der Fähre sein, zum einchecken für die Südinsel.


Ich ging noch ins Internet um meinen Blog zu eröffnen und suchte weiterhin erfolglos nach einem Bikini. Simon kaufte sich eine neue Kamera.
Um 19Uhr fuhr die Fähre ab und wir verließen die Nordinsel.
Die Fahrt dauerte 3Std. 20min. Zwischendurch wurde mir etwas komisch, aber zum Glück fuhren wir kurz darauf in den Queen Charlotte Sound ein, wo die See ruhiger wurde und meine leichte Übelkeit verschwand.
Als wir von der Fähre runter waren fuhren wir schon ein Stück den Queen Charlotte Drive Richtung Nelson, um dort einen Stellplatz für unsere Vans zu finden. So hatte ich das damals mit meinen Eltern auch gemacht.
<a